Die Eifel ist ein Vulkanland

Die Eifel ist ein Vulkanland

Von glühender Lava ist zwar auf den ersten Blick nichts zu sehen, trotzdem ist die Eifel ein aktives Vulkangebiet. In dieser Bildergalerie erfahrt ihr mehr über Krater, Lavagestein und Erdbewegungen.

Maare und Vulkanismus in der Eifel

Der Vulkanismus in der Eifel begann vor rund 45 Millionen Jahren. Damals bildeten sich mehrere große Vulkanfelder in der Region. Deshalb nennt man einen Teil davon auch die Vulkaneifel. Dies hier ist das Gemündener Maar, ein Vulkankrater, der mit Wasser gefüllt ist.

Der Vulkanismus in der Eifel begann vor rund 45 Millionen Jahren. Damals bildeten sich mehrere große Vulkanfelder in der Region. Deshalb nennt man einen Teil davon auch die Vulkaneifel. Dies hier ist das Gemündener Maar, ein Vulkankrater, der mit Wasser gefüllt ist.

Die Maare sind die bekanntesten Vulkanformen der Westeifel. Einige davon sind wassergefüllt sind und enthalten einen Maarsee. Hier seht ihr das Schalkenmehrener Maar und das Weinfelder Maar. Im Winter frieren die Maare zu, wenn es kalt genug ist.

Das ist das Pulvermaar bei Daun in der Eifel. Hier erkennt man gut, warum die Maarseen auch die "Augen der Eifel" genannt werden. Denn sie sind oft kreisrund und das Wasser leuchtet blau.

75 Maare sind wissenschaftlich nachgewiesen und zwölf von ihnen bis heute ständig mit Wasser gefüllt. Das hier ist das Trautzberger Maar. Es ist wohl der kleinste Vulkansee der Eifel.

An diesem Steinbruch in der Eifel wird Lavagestein abgebaut. Hier kann man gut die verschiedenen Millionen Jahre alten Gesteinsschichten erkennen.

Der letzte Vulkan-Ausbruch in der Eifel liegt knapp 13.000 Jahre zurück. Er hatte laut Forschern eine Wucht wie der philippinische Vulkan Pinatubo, der 1991 fünf Milliarden Kubikmeter Asche und Staub in die Luft katapultierte. Im Museum Lava-Dome in Mendig erfährt man alles über die vulkanische Geschichte der Eifel. Das hier ist ein Vulkan-Modell, das den Ausbruch der Eifel-Vulkane nachsimuliert.

Diese Boote dümpeln an einem Anlegesteg am Laacher See. Unter den Wassermassen dieses Maarsees schlummert ein Vulkan, der noch sehr aktiv ist, wie Forscher in 2019 belegt haben.

Deutsche Forscher stellten seit 2013 unter dem Laacher See acht Serien von kleineren Erdbeben in 10 bis 45 Kilometern Tiefe fest. Das heißt aber nicht, dass hier ein größerer Ausbruch bevor steht, sondern bestätigt nur, dass es in der Eifel immer noch vulkanische Aktivität gibt.

Auch hier wird die unterirdische vulkanische Aktivität sichtbar: Bei Andernach in der Eifel gibt es einen Kaltwassergeysir: Alle 100 Minuten etwa schießt eine Fontäne in die Luft. Mehr zu erfahren gibt es im Geysir Erlebniszentrum.

Stand: 15.01.2021, 16:21 Uhr

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