Super-Wissen über Schnecken

Super-Wissen über Schnecken

Schnecken leben im Garten oder in Wäldern. Manche Arten haben sogar ganz besondere Fähigkeiten. Findet die Schneckenpärchen und lernt ganz viel über diese Tiere.

Schnecke

Deckblatt

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Viele finden Schnecken ekelig und wollen nicht, dass sie die Blumen im Garten anknabbern. Aber Schnecken sind auch total nützlich. Sie sorgen dafür, dass heruntergefallene Blätter, Pilze und Holz wieder zu Erde werden. Bäume und Pflanzen könnten ohne den unermüdlichen Einsatz der Schnecken, wie zum Beispiel den Tigerschnegel, nicht wachsen und gedeihen.

Die Spanische Wegschnecke hat sich in unseren Gärten breit gemacht, obwohl sie erst vor knapp 50 Jahren zum ersten Mal in Deutschland entdeckt wurde. Bis heute hat sie sich von Südeuropa bis nach Lappland im Norden Finnlands ausgebreitet.

Schnecken verschwinden im Herbst und tauchen im Frühjahr wieder auf. Nacktschnecken wie die Spanische Wegschnecke vergraben sich tief im Boden, wo es wärmer ist. Die Weinbergschnecke verschließt mit einem Kalkdeckel ihr Haus und kommt in den kalten Monaten nicht raus. Erst im Frühling wirft sie den Deckel ab und kriecht wieder los.

Man mag es kaum glauben, aber die älteste bekannte Weinbergschnecke ist mehr als 30 Jahre alt geworden - allerdings im Schutze eines bestmöglichen Terrariums! In der Natur werden Weinbergschnecken wohl kaum älter als zehn Jahre.

Gehäuseschnecken können niemals ohne Haus leben. Sie sind fest mit ihrem Haus verwachsen. Wenn man leere Schneckenhäuser findet, dann sind die Tiere vorher gestorben. Nur ihre Häuser sind noch da. Da es viele Tiere gibt, die Schnecken fressen, kann auch das ein Grund für ein leeres Schneckenhaus sein.

Schnecken, die ein Haus haben, schlüpfen schon mit einem winzigen Haus aus dem Ei. So lange die Schnecke wächst, wächst auch das Haus mit, so wie bei den Bernsteinschnecken.

Fast alle Schneckenarten legen Eier, aus denen die Jungen schlüpfen. Die Weinbergschnecke legt die weißen Eier lose in selbst gegrabene Erdlöcher.

Die Sacoglossa-Meeresschnecke hat eine ganz besondere Fähigkeit. Um Parasiten loszuwerden, die ihren Körper befallen, kann sie ihren Kopf vom Rest des Körpers trennen. Aus dem Kopf heraus bildet das Tier dann einen neuen Körper mit Herz und anderen wichtigen Organen.

Stand: 09.03.2021, 15:17 Uhr

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