Blitzmerker: Schatzsucher aufgepasst!

Blitzmerker: Schatzsucher aufgepasst!

Einmal auf einem Kartoffelacker, an einem Flussufer oder in der Wüste einen richtigen Schatz finden, das wärs doch! Hier könnt ihr üben: Wir haben für euch berühmte und weniger berühmte Schätze versteckt. Findet die Paare!

Schätze funkeln

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In der Kakushöhle in Mechernich in der Eifel haben im Sommer 2019 die KiRaKa-Hörer Carlotta und Henry diese Statue gefunden: Sie sieht aus wie ein Frauenkörper. Mit unserer Hilfe haben sie herausgefunden, dass sie nicht aus der Steinzeit stammt. Wahrscheinlich hat irgendwann in den letzten 100 Jahren sie jemand mit einem Kinderwunsch in der Höhle versteckt, weil man die Höhle in der Gegend früher die "Kinderhöhle" genannt hat.

KiRaKa-Hörer Joshua hat uns angerufen und von diesem spektakulären Wildschweinkiefer erzählt, den er bei einem Waldspaziergang gefunden hat. Dieses Foto hat er uns dazu geschickt.

In London suchen Menschen im Schlamm der Themse nach Schätzen. Die Themse ist der Fluss, der mitten durch die Stadt fließt. Die Schatzsuche funktioniert dort richtig gut. Zum Beispiel finden die Leute dort oft diese Jahrhunderte alten Tonpfeifen. Die waren damals beim Kauf mit Tabak gestopft und wurden nach einmaligem Gebrauch in die Themse geworfen.

Der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann entdeckte 1873 bei Grabungen in der Türkei den angeblichen Schatz des sagenumwobenen König Priamos von Troja. Dieser goldene Kopfschmuck war dabei. Heute weiß man, dass der Schatz noch viel älter ist.

1922 fand Howard Carter im Tal der Könige das Grab des Pharao Tutanchamun. Es war nicht geplündert worden, wie die meisten anderen Gräber dort. Es enthielt diese berühmte goldene Totenmaske und Hunderte andere Grabbeigaben aus Gold und Edelsteinen.

Das Bernsteinzimmer ist ein berühmter verschollener Schatz. Der preußische König Friedrich Wilhelm I. schenkte es dem Zaren Peter dem Großem. Rund 200 Jahre lang war der Raum in seinem Palast. 1944 packten es die Nazis in Kisten und danach verliert sich die Spur.

Der sagenhafte Nibelungenschatz gehörte einst dem Helden Siegfried. Doch Hagen von Tronje,  Siegfrieds Mörder, versenkte ihn im Rhein. So wird es erzählt. Und da soll er bis heute liegen. Manche vermuten, dass das Rheingold bei Worms verborgen liegt. Gesucht haben schon viele!

Einer der spektakulärsten Schatzfunde in Deutschland war die Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra in Sachsen-Anhalt 1994. Sie ist mindestens 3700 Jahre alt und eine der ältesten Himmelsdarstellungen der Welt.

Über den kleinen Ort Rennes-le-Chateau in Frankreich gibt es viele Legenden. Eine erzählt von einem Priester, der hier vor über 130 Jahren in einer baufälligen Kirche eine geheime Kammer mit dem Schatz der Tempelritter gefunden haben soll. Doch niemand weiß, wo dieser Schatz geblieben ist.

Die Kokosinsel ist die berühmteste Schatzinsel der Welt. Sie gehört zu Costa Rica und ihr wird nachgesagt, dass mindestens drei Piraten ihre Schätze dort versteckt haben sollen. Deswegen diente die Insel auch als Vorlage für den Roman "Die Schatzinsel" von Louis Stevenson.

In Kalkriese bei Osnabrück kämpften vor über 1000 Jahren Römer gegen Germanen in der berühmten Varus-Schlacht. Seit den 1980er Jahren werden dort immer wieder spektakuläre Entdeckungen aus dieser Zeit gemacht: Zum Beispiel solche Münzen aus Gold, Silber und Kupfer.

Am Grund des Baikalsees in Sibirien soll der Schatz des russischen Zaren Nikolai II. verborgen liegen. Im ersten Weltkrieg, also vor über 100 Jahren hat der Zar angeblich all sein Gold in 40 Eisenbahnwaggons verladen, um es über den gefrorenen See in Sicherheit zu bringen. Das Eis brach ein und das Gold ist bis heute weg.

Stand: 05.10.2020, 16:21 Uhr

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