Anleitung: Soziale Netzwerke und Co.

Anleitung: Soziale Netzwerke und Co.

Internet, soziale Netzwerke, Smartphones, Apps – es wird immer einfacher, mit Menschen auf der ganzen Welt in Verbindung zu treten. Damit das, was man über sich Preis gibt, bei den richtigen Personen landet, sollte man ein paar Dinge beachten.

Soziale Netzwerke und Co.

Zeichnung: Mädchen machen Selfie

Tipps zum richtigen Verhalten im Internet und in den sozialen Netzwerken
Sich mit Freunden über Apps oder soziale Netzwerke auszutauschen, macht vieles leichter in der Kommunikation. Das ist heute kaum mehr wegzudenken. Wichtige Momente über Fotos, Videos oder einen Spruch festhalten und sie mit anderen teilen – all das ist möglich. Was einem oft aber nicht bewusst ist: Im Netz können Dritte die Inhalte abgreifen, vervielfältigen oder in andere Zusammenhänge stellen.

Tipps zum richtigen Verhalten im Internet und in den sozialen Netzwerken
Sich mit Freunden über Apps oder soziale Netzwerke auszutauschen, macht vieles leichter in der Kommunikation. Das ist heute kaum mehr wegzudenken. Wichtige Momente über Fotos, Videos oder einen Spruch festhalten und sie mit anderen teilen – all das ist möglich. Was einem oft aber nicht bewusst ist: Im Netz können Dritte die Inhalte abgreifen, vervielfältigen oder in andere Zusammenhänge stellen.

Privatsphäre schützen
Die Privatsphäre gilt es zu schützen – im Netz noch einmal anders als im realen Leben. Zum Beispiel, in dem man sich bei sozialen Netzwerken oder anderen Diensten nicht mit dem eigenen Namen anmeldet, sondern einen Spitznamen angibt. Das gilt auch für eine E-Mail-Adresse, in der der eigene Name herauszulesen ist. Mit einer zweiten, eher kryptischen E-Mail-Adresse kann man anonymer im Internet unterwegs sein kann. Lese dir in sozialen Netzwerken die Sicherheitseinstellungen durch und lege fest, von wem du gefunden werden möchtest, wer dich anschreiben darf oder ob dich jemand auf einem Foto verlinken darf.

Daten schützen
Einige Daten sollten auf keinen Fall im Netz landen wie deine private Adresse, deine Telefonnummer, Passwörter oder eine Partyeinladung. Es ist schon vorgekommen, dass eine Geburtstagfeier von Menschenmassen überrannt worden ist, weil die Gastgeberin ihre Einladung mit allen Daten im Netz veröffentlichte. Damit dir so etwas nicht passiert, solltest du entweder einschränken, wer deine Daten lesen kann oder sie gar nicht erst online weitergeben.

Freundesliste einschränken
Es fühlt sich toll an, viele Freunde zu haben. Man sollte aber beachten: Wen man zum Freund erklärt, der hat auch Zugang zu den Informationen, die man im geschützteren Rahmen online stellt. Daher ist es ratsam zu wissen, wer sich in der Freundesliste befindet. Am besten sind es Personen, die man auch im realen Leben kennt.

Think before you post!
Das, was du gerade lustig findest, kann dir später vielleicht irgendwann mal richtig peinlich sein. Daher: Einmal kurz überlegen, ob das, was man online stellt, Konsequenzen haben könnte. Ein guter Prüfstand: Was würde ein Klassenkamerad oder meine Oma darüber denken, wenn sie darauf stoßen. Das Internet vergisst nicht. Selbst wenn du Daten löschst oder änderst, gibt es Programme und Seiten, die Inhalte wiederherstellen können. Und: alles, was man preisgibt – ob Fotos, Videos, das Liken von Beiträgen etc. – wird von Seitenbetreibern gesammelt und für Werbezwecke verkauft.

Anonymität täuscht
Im Internet scheint vieles anonym zu sein. Beim Chatten mit Unbekannten, fällt es oft leicht, sich gegenüber jemand Fremdes zu öffnen und Privates auszutauschen. Leider täuscht diese Anonymität. Man kann nicht wissen, ob die Person am anderen Ende der Leitung vertrauenswürdig ist – oder nicht. Das gilt übrigens auch für Verabredungen mit Onlinebekanntschaften. Am besten bringt man zum ersten Date eine vertraute Person mit und verabredet sich in einem Café oder einem anderen öffentlichen Ort.

Sexting und Co.
Auch wenn es witzig und supereinfach ist, mit dem Liebsten Fotos auszutauschen: sie können in falsche Hände geraten. Oder die Liebe ist verflossen, die Fotos sind aber noch im Besitz des Anderen. Darüber will man natürlich nicht nachdenken, wenn man mit dem anderen auf Wolke 7 schwebt. Behalte es trotzdem im Hinterkopf und verschicke nicht leichtfertig deine Liebesbotschaften.
Bild einfügen

Spielregeln
Lade Bilder oder Videos nur hoch, wenn du alle Rechte daran besitzt und Personen, die darauf zu sehen sind, ihre Erlaubnis gegeben haben. Das Gleiche gilt auch für Musik, Filme oder Zitate. Eine Verletzung der Urheber- oder Persönlichkeitsrechte kann sonst ganz schön teuer werden. Und ganz wichtig: Andere gezielt öffentlich vorzuführen ist Mobbing. Auch wenn man sich nur einen Scherz erlaubt, könnten andere dadurch verletzt werden. Wirst du selbst zum Opfer eines Cyber-Mobbing-Angriffs, kannst du dich an den Betreiber der Seite wenden oder an Meldestellen im Internet. Suche darüber hinaus das Gespräch einer Vertrauensperson! Mobbing kann wirklich jeden treffen – man muss sich nicht dafür schämen und es für sich behalten!

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