Anleitung: Streicheleinheiten

Anleitung: Wie streichelt man richtig? Du bist kein Werwolf 14.08.2016 02:42 Min. Verfügbar bis 14.08.2021 KiKa

Anleitung: Streicheleinheiten

Wenn zwei Menschen sich mögen, erwacht nach und nach das Bedürfnis, sich gegenseitig zu berühren und zu streicheln. Das schafft Vertrauen, ist entspannend, zeigt, dass man sich mag… und kann zwischen zwei Menschen auch ganz schön für Knistern sorgen. Wie? Das verraten wir dir!

Streicheleinheiten

Zeichnung: Kungeu nd Mädchen halten sich in den Armen

Wie streichelt man richtig?
Unsere Haut ist sehr empfindsam. Unter ihrer Oberfläche befinden sich über 80.000 sensible Nervenenden. Bei einer zärtlichen Berührung wie dem Streicheln leiten diese Nervenenden Impulse ans Gehirn weiter. Dort sorgen sie für ein positives Gefühl.

Wie streichelt man richtig?
Unsere Haut ist sehr empfindsam. Unter ihrer Oberfläche befinden sich über 80.000 sensible Nervenenden. Bei einer zärtlichen Berührung wie dem Streicheln leiten diese Nervenenden Impulse ans Gehirn weiter. Dort sorgen sie für ein positives Gefühl.

Erogene Zonen
Besonders sensible Stellen am Körper werden auch die „erogenen Zonen“ genannt. Die Haut ist an diesen Punkten äußerst empfänglich für Liebkosungen, da hier besonders viele Nervenenden nah beieinander liegen. Je nach Stimmung kann die Berührung auch eine sexuelle Erregung hervorrufen. Wer jetzt aber meint, erogene Zonen beschränkten sich nur auf die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane, der (oder die) irrt. Beliebte Streichelstellen sind beispielsweise auch der Nacken und der Hals, der Rücken, die Ohren, Hände und die Innenseiten der Oberschenkel.

Aber: Erogene Zonen funktionieren nicht auf Knopfdruck. Oft ist die Stimmung, in der man sich befindet, entscheidend. Je nach Gemütslage kann eine Berührung als angenehm oder eben nicht empfunden werden.

Vorantasten
Fürs Streicheln gibt es nicht die alles entscheidende Gebrauchsanweisung, denn jeder Mensch hat andere Vorlieben. Um Herauszufinden, was dein Partner mag, kannst du zunächst einmal beobachten, wie er oder sie auf deine Berührungen reagiert. Fange dazu am besten erst einmal sanft an zu streicheln – zum Beispiel mit deinen Fingerkuppen. Wenn du merkst, dass dein Partner die Berührung genießt, kannst du dich zärtlich vorantasten. Du lernst dadurch den Körper deines Partners sehr gut kennen. Das fühlt sich auf beiden Seiten gut an und schafft Vertrauen. Frag deinen Partner, welche Berührungen er oder sie gerne mag. Dabei gilt: Erlaubt ist alles, was beiden gefällt.

Massage
Der Rücken bietet sich sehr für eine knetende, massierende Streicheltechnik an und auch der Nacken freut sich über sanfte Berührungen. Manche Jungen finden es anregend, wenn Mädchen sanft (oder auch ein bisschen fester) mit den Fingernägeln über die Haut streichen. Aber Vorsicht: nicht die Krallen ausfahren! Das hinterlässt Narben und meist kein gutes Gefühl.

Das solltest du beachten:
Generell wird ein zu festes, zu schnelles oder auch monotones streicheln eher negativ empfunden. Bei sehr kitzligen Personen sollte man das sanfte Berühren unter den Armen und den Fußsohlen nicht übertreiben bzw. damit aufhören, wenn sie Unbehagen signalisieren. Vorsicht gilt auch bei frisch rasierter Haut, da diese leicht reizbar ist.

Üben
Streicheln kann man auch wunderbar am eigenen Körper ausprobieren und so herausfinden, welche Berührungen sich besonders gut anfühlen. Wenn man weiß, was man mag, kann man dies auch genauer seinem Streichelpartner mitteilen. Je besser man seinen eigenen Körper – und mit der Zeit auch den des Anderen – kennenlernt, desto mehr Spaß macht es, sich gegenseitig zu liebkosen.

Warum ist Streicheln so angenehm?
Streicheln ist ein sehr intimer Körperkontakt zwischen zwei Menschen. Mit dieser zärtlichen Berührung der Hände zeigt man einer anderen Person, dass man sie mag. Sie kann auch eine beruhigende Wirkung haben und negative Gefühle wie Schmerzen, Wut, Trauer oder Angst lindern. Streicheln und auch kuscheln lösen Gefühle in einem aus, die Vertrauen in die andere Person wecken.

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