Mein Körper: Erektion

Errektion Du bist kein Werwolf 07.08.2016 01:38 Min. Verfügbar bis 07.08.2021 KiKa

Mein Körper: Erektion

Von Latten und Ständern
Eine Erektion – das ist, wenn der Penis steif wird. Finde heraus, wie sie ausgelöst wird und was dabei genau im Körper passiert!

Erektion

Der Penis…
…setzt sich aus der Peniswurzel, dem Penisschaft und der Eichel zusammen. Der Schaft ist der längere Teil des Penis. In ihm befinden sich drei Schwellkörper, die aus Blutgefäßen und Muskelfasern bestehen. Durch den unteren Schwellkörper läuft auch die Harnröhre, die in der Eichel endet.

Reiz als Auslöser
Im erschlafften Zustand des Penis sind die Muskelfasern angespannt und sorgen dafür, dass nur wenig Blut in den Penis und in die Schwellkörper gelangt. Durch einen Reiz kann sich dieser Zustand verändern. Auslöser kann alles Mögliche sein – etwas, das man sieht, hört, riecht, ja sogar eine Phantasie oder Berührung. Manchmal reicht es auch schon, wenn man jemanden toll findet oder gut aussehend. Durch den Reiz wird das Gehirn angeregt. Es sendet über das Rückenmark Signale zu den Muskelfasern im Schaft: Sie dürfen sich nun entspannen.

Entspannung und Erektion – wie passt das zusammen?
Wenn die Muskelfasern vom Gehirn das Signal bekommen: entspannt euch! Dann hat das Blut freie Bahn und fließt in die Schwellkörper. Der Penis verhärtet sich. Er wird steif und richtet sich auf: Die Erektion. Die Muskelstränge in den Schwellkörpern gehören zur so genannten glatten Muskulatur, also zu denjenigen Muskeln, die man nicht willentlich steuern kann. Man kann eine Erektion also nicht trainieren.

Stau im Schwellkörper
Normalerweise würde das Blut einfach zurückfließen. Die Schwellkörper drücken nun aber genau diejenigen Venen ab, über die das Blut aus dem Penis in den Körper zurückströmen könnte. Es kommt zu einem Stau. Die Schwellkörper können jetzt drei- bis viermal so groß werden wie im erschlafften Zustand.

Der Penis wird weich
Nach einem Orgasmus und anschließendem Samenerguss oder wenn die sexuelle Erregung abklingt, signalisiert das Gehirn den Muskelfasern im Schaft, sich wieder anzuspannen. So fließt weniger Blut in die Schwellkörper und das restliche Blut kann langsam abfließen. Der Penis wird wieder weich.

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