Mein Körper: Körper im Wachstum

Mein Körper: Körper im Wachstum Du bist kein Werwolf 14.08.2016 01:38 Min. Verfügbar bis 14.08.2021 KiKa

Mein Körper: Körper im Wachstum

Mit der Pubertät verändert sich der Körper – äußerlich und auch innerlich. Grund dafür sind vor allem die männlichen und weiblichen Geschlechtshormone. Schau dir an, wie sie den Körper verändern!

Mein Körper: Körper im Wachstum

Zeichnung: Körper unterschiedlicher Größe

Mädchen früher als Jungen
Die Pubertät setzt bei Mädchen in der Regel bis zu zwei Jahre früher ein als bei Jungen. Deshalb sind Mädchen fast immer am Anfang der Pubertät größer als ihre männlichen Klassenkameraden. Das ist aber ganz normal. In den meisten Fällen gleichen sich diese Entwicklungsunterschiede gegen Ende der Pubertät wieder aus.

Mädchen früher als Jungen
Die Pubertät setzt bei Mädchen in der Regel bis zu zwei Jahre früher ein als bei Jungen. Deshalb sind Mädchen fast immer am Anfang der Pubertät größer als ihre männlichen Klassenkameraden. Das ist aber ganz normal. In den meisten Fällen gleichen sich diese Entwicklungsunterschiede gegen Ende der Pubertät wieder aus.

Auslöser sitzt im Gehirn
Der Anstifter des pubertären Wachstumsschubs ist ein kleiner Teil im Gehirn: der Hypothalamus. Er sendet das Signal, männliche und weibliche Geschlechtshormone auszuschütten. Beim Jungen regt er vermehrt die Produktion der männlichen Hormone wie z.B. des Testosterons an, bei Mädchen die der weiblichen Hormone wie z.B. des Östrogens. Die Hormone sorgen dafür, dass die inneren und die äußeren Geschlechtsorgane heranwachsen, aber auch, dass mehr Knochen- und Muskelzellen gebildet werden. Zusätzlich sprießen überall Haare..!

Jungen
Durch die vermehrte Ausschüttung von Testosteron wird ein Teil des Körperfetts durch Muskelmasse ersetzt. Die Schultern und die Brust werden breiter und auch der vordere Teil des Kehlkopfs, der Adamsapfel, vergrößert sich – der Stimmbruch lässt dann nicht mehr lange auf sich warten.

Mädchen
Bei Mädchen sind es u.a. die Brüste und das Becken, die sich durch die Östrogene verändern. Das hat einen wichtigen Sinn in der Natur: Mit eine breiteren und rundlicheren Hüfte bereitet sich der weibliche Körper darauf vor, Kinder austragen und gebären zu können. Die Ablagerung des Unterhautfettgewebes sorgt nun bei Frauen und Mädchen für die typisch „weiblichen“ Kurven.

Wachsen ist anstrengend!
Dein Körper ist ganz schön gefordert im Wachstum. Darum hat man in der Pubertät auch oft so viel Hunger. Deine Nahrung gibt deinem Körper Energie. Es ist also umso wichtiger, sich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Darstellung: