Mein Körper: Schweißausbruch

Mein Körper: Schweißausbruch

In der Pubertät geraten wir manchmal schneller ins Schwitzen als sonst und auch der Körpergeruch verändert sich. Wir sind für dich einmal der Schweiß-Spur nachgegangen und haben herausgefunden, was in unseren Drüsen vor sich fließt... äh geht.

Mein Körper: Schweißausbruch

Liebe auf den ersten Riecher??!!
Sich gut verstehen zu können, ist eine Sache. Man muss sich aber auch gut riechen können – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Veränderung in unserem Hormonhaushalt während der Pubertät wirkt sich auf unsere Schweißproduktion und auf unseren Körpergeruch aus. Wenn wir schwitzen, produzieren wir ab diesem Zeitpunkt über die Schweißdrüsen Pheromone.

Das Wort „Pheromon“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Träger von Erregung“. Pheromone sind Botenstoffe, mit denen wir an unser Gegenüber Information weitergeben – ohne, dass wir oder der Andere dies bewusst merken. Es geht hier nämlich um unseren eigenen, persönlichen Körpergeruch. Pheromone können beispielsweise sexuelle Lockstoffe sein, die unsichtbar und  sehr flüchtig sind und deshalb unterbewusst wirken.

Wenn du jemanden toll findest, hat das also auch etwas mit den Pheromonen und somit mit einer bestimmten chemischen Zusammensetzung deines Körpers zu tun. Man sagt ja auch: Zwischen zwei Liebenden muss die Chemie stimmen. Das heißt nicht, dass Pheromone Menschen in eine liebestolle Trance versetzen, sondern dass sie Gefühle der Attraktivität, der Entspannung, der Sicherheit und des Wohlempfindens wecken können (oder aber das Gegenteil davon…) – je nach Zusammensetzung der Pheromone und je nachdem, wie das Gegenüber die Pheromone aufnimmt.  Es ist jedoch bis heute in der Forschung umstritten, wie genau Pheromone im menschlichen Körper wirken.

Anders sieht dies in der Tierwelt aus – auch hier gibt es Pheromone. Wissenschaftler haben entdeckt, dass Tiere über Duftstoffe sogar kommunizieren. Die Pheromone dienen bei ihnen ebenfalls als sexuelle Lockstoffe, aber auch als Erkennungsmerkmal, zur Alarmierung oder zur Markierung z. B. von Nahrung.

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