Mein Körper: Was sind Sexualhormone?

Mein Körper: Sexualhormone Du bist kein Werwolf 11.09.2016 01:44 Min. Verfügbar bis 11.09.2021 KiKa

Mein Körper: Was sind Sexualhormone?

„Hormon“ – dieses Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „in Bewegung setzen“. Das fasst es ganz gut zusammen! Denn Hormone sind Botenstoffe, die am laufenden Band Informationen übertragen und Prozesse in Gang setzen. Es gibt viele unterschiedliche Hormone, die ein eigenes Kommunikationssystem in unserem Körper bilden. Welche Rolle die Sexual- bzw. Geschlechtshormone dabei spielen – erfährst du hier!

Was sind Sexualhormone?

Zeichnung Verteilung der Sexulahormone im Körper

Weibliche und männliche Geschlechtshormone
Die Sexual- bzw. Geschlechtshormone werden größtenteils in den Eierstöcken der Frau und in den Hoden des Mannes gebildet. Sie bewirken, dass sich die Geschlechtsorgane ausprägen und sich in der Pubertät Mädchen zu Frauen und Jungen zu Männern entwickeln. Sie spielen auch eine wichtige Rolle für die Sexualität und die Fortpflanzung. Die wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone sind die Östrogene und die Gestagene. Bei Jungs sind vor allem die Androgene wichtig. Das bekannteste Androgen ist das Testosteron.

Weibliche und männliche Geschlechtshormone
Die Sexual- bzw. Geschlechtshormone werden größtenteils in den Eierstöcken der Frau und in den Hoden des Mannes gebildet. Sie bewirken, dass sich die Geschlechtsorgane ausprägen und sich in der Pubertät Mädchen zu Frauen und Jungen zu Männern entwickeln. Sie spielen auch eine wichtige Rolle für die Sexualität und die Fortpflanzung. Die wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone sind die Östrogene und die Gestagene. Bei Jungs sind vor allem die Androgene wichtig. Das bekannteste Androgen ist das Testosteron.

Im männlichen und weiblichen Körper
Jeder Mensch hat männliche und weibliche Sexualhormone in seinem Körper – allerdings in unterschiedlicher Mischung: Bei den Männern sind es mehr Androgene, bei den Frauen mehr Östrogene. Darum spricht man auch von weiblichen und männlichen Sexualhormonen. Bis die Pubertät einsetzt, im Alter von rund zehn Jahren, ist der Androgen- und Östrogenspiegel im Körper sehr niedrig und bei beiden Geschlechtern fast gleich. Mit der Pubertät ändert sich das, denn dann produziert der Körper verstärkt Hormone.

Entwicklung zum Mann
Bereits im Mutterleib sorgt das Testosteron dafür, dass sich beim Fötus männliche Geschlechtsmerkmale wie Penis und Hoden ausbilden. In der Pubertät bewirkt das Testosteron u. a., dass die Körperbehaarung zunimmt, die Geschlechtsorgane wie Penis und Hoden wachsen und es zum Stimmbruch kommt. Außerdem baut der Körper mehr Muskeln auf – so entwickelt sich der typisch männliche Körperbau.

Entwicklung zur Frau
Bei den Mädchen bewirken Östrogene in der Pubertät die Entwicklung zur typisch weiblichen Körperform: Die Brüste wachsen, das Becken wird breiter und die Schamhaare sprießen. Außerdem sind die Östrogene zusammen mit den Gestagenen für Eisprung und Periode verantwortlich.

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