Wolfman hilft: Gruppen – Druck oder Zusammenhalt?

Wolfman hilft: Gruppen – Druck oder Zusammenhalt?

Eine Gruppe mit Freunden zu bilden, ist für Jugendliche wesentlich und auf den ersten Blick etwas Positives. Auf den zweiten Blick kann innerhalb des Freundeskreises auch ein Druck entstehen. Was man darunter versteht und wie man mit einem solchen „Gruppenzwang“ umgehen kann, erfährst du hier!

Gruppen – Druck oder Zusammenhalt?

Mehrere Jungen, kumpelhafte Gesten

Gruppen – Druck oder Zusammenhalt?
Sich einen Freundeskreis aufzubauen ist wichtig. Schließlich kann man mit Freunden über alles sprechen, was einen bewegt: Sorgen, Ängste, Liebeskummer, Probleme in der Schule oder mit den Eltern; sich aber auch über gemeinsame Interessen austauschen. Gerade in der Pubertät ist das wesentlich für die Persönlichkeitsentwicklung: Man knüpft neue Beziehungen zu Personen außerhalb der Familie und löst sich dadurch auch ein Stück weit von den eigenen Eltern. Deshalb heißt es auch so schön, dass Freunde die Familie sind, die man sich selbst aussuchen kann. „Peer Groups“ heißt ein Fachbegriff. Er ist englisch und steht für eine Gruppe von gleichaltrigen Personen – so wie du und deine Freunde in deinem Freundeskreis.

Gruppen – Druck oder Zusammenhalt?
Sich einen Freundeskreis aufzubauen ist wichtig. Schließlich kann man mit Freunden über alles sprechen, was einen bewegt: Sorgen, Ängste, Liebeskummer, Probleme in der Schule oder mit den Eltern; sich aber auch über gemeinsame Interessen austauschen. Gerade in der Pubertät ist das wesentlich für die Persönlichkeitsentwicklung: Man knüpft neue Beziehungen zu Personen außerhalb der Familie und löst sich dadurch auch ein Stück weit von den eigenen Eltern. Deshalb heißt es auch so schön, dass Freunde die Familie sind, die man sich selbst aussuchen kann. „Peer Groups“ heißt ein Fachbegriff. Er ist englisch und steht für eine Gruppe von gleichaltrigen Personen – so wie du und deine Freunde in deinem Freundeskreis.

Was ist Gruppenzwang?
Gruppen können auf eine Einzelperson auch Druck ausüben. „Gruppenzwang“ nennt man das, wenn du dich in deinem Freundeskreis anders verhältst als sonst, du Dinge sagst oder tust, die du eigentlich nicht sagen oder tun möchtest. So ziemlich jeder kennt solche Situationen: Einer in der Gruppe kommt auf die Idee, etwas Spannendes auszuprobieren – z.B. etwas zu klauen, Zigaretten zu rauchen, Alkohol zu trinken oder blau zu machen – und steckt die anderen damit an. Wenn du dich damit unwohl fühlst und es eigentlich nur tust, um den anderen zu gefallen, dann empfindest du das als Druck oder eben als Gruppenzwang.

Auf das Bauchgefühl hören
Es ist wirklich nicht immer alles cool, nur weil andere es machen. Ein mulmiges Gefühl im Bauch ist oft ein deutliches Signal für die eigene Sichtweise. Dein Bauchgefühl ist somit dein persönlicher Maßstab. Es verrät sehr gut, wie du zu Situationen stehst. Horch in dich hinein! Fühlst du dich zu etwas gezwungen oder verstellst dich, nur um Anerkennung zu erhalten, dann ist etwas faul an der Sache.

Mit dem Druck umgehen
Wolfmans Devise: Reden in der Krise! Wenn du dein Bauchgefühl ernst nimmst und dir selbst vertraust, ist das viel Wert. Versuche mit deinen Freunden über deine Bedenken zu reden und dich dem Druck so zu entziehen.

Selbstbewusst sein
Wahre Freunde finden es gut, wenn du zu deiner Überzeugung stehst. Umso wichtiger ist es, auch mal „Nein!“ sagen zu können.
Setze dich dafür mit der Situation auseinander: Wie fühlst du dich dabei? Was gefällt dir daran nicht? Was könnten mögliche Konsequenzen sein? Je klarer du dir darüber bist, desto selbstbewusster kannst du auch mit deinen Freunden reden. Probier es aus!

Suche Gleichgesinnte
Manchmal hilft es, eine zweite Person einzuweihen. Vielleicht empfindet diese Person genauso wie du! Gemeinsam kann man oft noch besser etwas innerhalb einer Gruppe bewirken.

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