Wolfman hilft: Zu dick?

Zu dick? Du bist kein Werwolf 31.07.2016 05:31 Min. Verfügbar bis 31.07.2021 KiKa

Wolfman hilft: Zu dick?

„Kurven sind sexy“ findet Wolfman. Aber ob er damit Fabienne überzeugen kann, dass sie nicht zu dick ist? Da müssen noch ein paar handfeste Argumente gefunden werden, denn Komplimente alleine überzeugen sie nicht.

Zu dick?

Mädchen und Junger Mann tanzen zusammen

Was bedeutet "zu dick"?
Auf Plakaten, Zeitschriften, in der Werbung – überall strahlen uns schlanke Models entgegen und prägen – oft unterbewusst – unsere heutige Vorstellung von dem, was "schön" sein soll: Schlank und dünn steht für erfolgreich und sexy.
Leider weicht dieses Schönheitsideal oft deutlich von der Realität ab und auch von dem, was man unter einem normalen Körpergewicht versteht. Dabei ist es keinesfalls in Stein gemeißelt!

Rubensfrauen und Schönheit
Wirft man einen Blick in andere Kulturen oder Zeiten, kann man einen Wandel der Schönheitsideale gut erkennen: vor 500 Jahren galten Frauen mit kräftigen Rundungen als DAS Schönheitsideal. Rubensfrauen sagt man auch heute noch zu ihnen – benannt nach dem Maler Peter Paul Rubens.
Aber auch in anderen Kulturen finden wir Unterschiede: Während man in Deutschland z. B. gebräunte Haut toll findet, legen Asiatinnen besonders Wert auf einen hellen oder sogar bleichen Teint – man gilt dadurch als besonders vornehm.

Übrigens: Marilyn Monroe - das Schönheitsidol und Sexsymbol der 50er Jahre - war bekannt für ihre Kurven!

Was bedeutet "zu dick"?
Auf Plakaten, Zeitschriften, in der Werbung – überall strahlen uns schlanke Models entgegen und prägen – oft unterbewusst – unsere heutige Vorstellung von dem, was "schön" sein soll: Schlank und dünn steht für erfolgreich und sexy.
Leider weicht dieses Schönheitsideal oft deutlich von der Realität ab und auch von dem, was man unter einem normalen Körpergewicht versteht. Dabei ist es keinesfalls in Stein gemeißelt!

Rubensfrauen und Schönheit
Wirft man einen Blick in andere Kulturen oder Zeiten, kann man einen Wandel der Schönheitsideale gut erkennen: vor 500 Jahren galten Frauen mit kräftigen Rundungen als DAS Schönheitsideal. Rubensfrauen sagt man auch heute noch zu ihnen – benannt nach dem Maler Peter Paul Rubens.
Aber auch in anderen Kulturen finden wir Unterschiede: Während man in Deutschland z. B. gebräunte Haut toll findet, legen Asiatinnen besonders Wert auf einen hellen oder sogar bleichen Teint – man gilt dadurch als besonders vornehm.

Übrigens: Marilyn Monroe - das Schönheitsidol und Sexsymbol der 50er Jahre - war bekannt für ihre Kurven!

Mediale Schönheitsideale

Verfälschte Realität
Durch die zunehmende "Medialisierung" der Welt haben sich unsere Schönheitsideale geändert, denn überall stoßen wir auf Werbung. Unterbewusst prägt dies auch unser Schönheitsideal.
Aber, der Großteil der veröffentlichten Fotos wird nachträglich am Computer bearbeitet und gibt dadurch ein verfälschtes Bild der Wirklichkeit wider. Wenn man diesen Schönheitsidealen nacheifert, kann das gefährlich werden.

Schönheitsideale prägen unsere Selbsteinschätzung
Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) fühlen sich 76,7 Prozent der normalgewichtigen 11-17-jährigen Mädchen und Jungen etwas oder viel zu dick. Erfahrungen mit Diäten gibt es bei über der Hälfte der befragten 13-15-jährigen Mädchen (56 Prozent). Fast jedes dritte Mädchen zeigt erste Anzeichen für ein gestörtes Essverhalten.

Essstörungen
Essstörungen sind Krankheiten. Menschen, die darunter leiden, haben ein gestörtes Verhältnis zum Umgang mit Essen. Sie können sich entweder in ihrem Essverhalten nicht zügeln oder übernehmen die absolute Kontrolle über ihr Essen: Obwohl sie an Hunger leiden, nehmen sie keine oder nur kaum Nahrung zu sich. Oft ist die Essstörung eine vordergründige Erkrankung. Das bedeutet, dass andere, tiefer gehende Problemen oder Ängste eigentliche Ursachen für die Esssucht sind. Das ist vielen Erkrankten aber gar nicht bewusst.

Drei Hauptformen
Die einzelnen Essstörungen sind oft nicht so einfach voneinander zu trennen – oder überschneiden sich phasenweise. Man unterscheidet im Wesentlichen drei Hauptformen: die Magersucht, die Ess-Brech-Sucht (auch Bulimie genannt) und die Binge-Eating-Störung (wiederholte Essattacken). Nicht alle Essstörungen fallen unter diese drei Hauptformen.
Eine solche Erkrankung den Körper dauerhaft schädigen und auch zum Tod führen.

BMI – Body Mass Index
Mit der Formel: Körpergewicht geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat (kg:m2) wird eine Zahl errechnet, die man in einer Tabelle nachschauen kann. Dadurch wird je nach körperlicher Veranlagung ein Spielraum aufgezeigt, in dem sich das Körpergewicht bewegen kann. Da sich Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren meistens noch im Wachstum befinden, können sie ihr Gewicht in Wachstumskurven nachschauen. Die Tabellen für Jungen und Mädchen aus unserer Sendung…

Schönheit ist subjektiv!
Wohlfühlen in der eigenen Haut ist ein sehr subjektives Empfinden. Es weicht sogar oft von dem Bild ab, das andere von einem haben. Gerade in Freundschaften spielen die eigene Ausstrahlung und eine tolle Art meistens eine viel zentralere Rolle als das Aussehen. Wenn du dich dennoch zu dick fühlst, solltest du auf eine ausgewogene Ernährung achten und darauf, dass du dich ausreichend bewegst. Macht dich dein Äußeres unglücklich, dann vertraue dich einer Vertrauensperson wie beispielsweise deinen Freunden, Eltern oder einem Arzt an.

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