Hotspot (Epidemiologie)

Hotspot (Epidemiologie)

Schutzmaske mit Etikett und Aufschrift "Hotspot".

Entsteht in einer Region ein Corona-Hotspot, müssen die Veranstwortlichen schnell reagieren.

Der Begriff „hot spot“ ist Englisch und lässt sich mit „Gefahrenherd“ oder „Brennpunkt“ übersetzen.

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird er für Regionen genutzt, in denen es eine relativ hohe Anzahl an Menschen gibt, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Umgangssprachlich werden auch Städte und Gemeinden oder auch einzelne Wohnanlagen als Hotspots bezeichnet, wenn in ihnen viele Infizierte wohnen.

In Deutschland wird eine Region dann zu einer „Region mit erhöhten Infektionszahlen“, also einem Hotspot, erklärt, wenn es in ihr innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Die betroffenen Regionen können dann die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus lokal, also nur im betroffenen Gebiet, strenger handhaben, zum Beispiel schärfere Kontaktbeschränkungen oder Schließungen von Schulen beschließen, bis der „Brandherd“ eingedämmt ist.

Stand: 28.07.2020, 12:51

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