Aserbaidschan

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Aserbaidschan

Präsident Ilham Alijew bei einer Rede vor der aserbaidschanischen Fahne.

Die Republik Aserbaidschan liegt in Vorderasien. Das Land grenzt im Norden an Russland, im Westen an Georgien und Armenien und im Süden an den Iran. Der Osten Aserbaidschans liegt am Kaspischen Meer. Wörtlich übersetzt bedeutet Aserbaidschan „Land des Feuers“. Der Name stammt von den großen Öl- und Gasvorkommen, die in Aserbaidschan dicht unter der Erdkruste liegen und sich teilweise selbst entzünden. In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku leben mehr als eine Million Menschen. Das ist etwa ein Neuntel der gesamten Bevölkerung. Die meisten Aserbaidschaner sind Muslime, es gibt aber auch christliche und jüdische Gemeinden im Land. Seit 1991 ist Aserbaidschan ein unabhängiger Staat.

Ein Land mit Problemen

Aserbaidschanische Polizisten schlagen auf einen Demonstranten ein.

Mai 2012: Aserbaidschanische Polizisten schlagen in der Hauptstadt Baku auf Demonstranten ein, die friedlich gegen die Regierung protestiert hatten

Aserbaidschan ist ein demokratisches Land, so steht es in der Verfassung. Kritiker werfen dem Land aber vor, dass es keine freien und fairen Wahlen gibt und die Regierung sowohl die Meinungsfreiheit der Bürger, als auch die Pressefreiheit missachtet. Menschen, denen die Politik des Präsidenten nicht gefällt und Journalisten, die kritisch über die Zustände im Land berichten, werden verhaftet und eingesperrt. Demonstrationen, mit denen Aserbaidschaner auf Probleme in ihrem Land aufmerksam machen wollen, werden häufig verboten und manchmal sogar mit Gewalt aufgelöst. Obwohl Aserbaidschan durch den Verkauf von Öl, Gas und anderen Rohstoffen viel Geld einnimmt, lebt ein großer Teil der Bevölkerung in Armut.

Stand: 18.03.2010, 12:55

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