Binnenschifffahrt

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Binnenschifffahrt

Ein Pferd zieht einen Ausflugskahn durch den Finowkanal

Bevor es Dampfschiffe und Dieselmotoren gab, mussten Pferde die Schiffe flussaufwärts ziehen.

Dass viele deutsche Großstädte an einem Fluss liegen, ist kein Zufall. Schon im Mittelalter hat man Siedlungen oft an Flüssen gebaut. Das hatte den Vorteil, dass dort Schiffe anhalten und Waren abladen konnten. Durch den Handel wurden die Städte immer reicher und mehr Menschen ließen sich nieder. Auch heutzutage werden über unsere Flüsse Waren transportiert.

Flüsse und Kanäle sind wichtige Handelswege

Die Flüsse und Kanäle im Landesinneren nennt man Wasserstraßen. Und auf denen ist richtig viel Verkehr! Schiffe, die im Landesinneren fahren – und nicht auf dem offenen Meer – werden Binnenschiffe genannt. Sie transportieren etwa ein Zehntel aller Güter in Deutschland. Man kann davon ausgehen, dass jeder von uns Produkte benutzt, für die Materialien per Binnenschiff transportiert wurden.

Binnenschiffe transportieren unter anderem Baustoffe, Heizöl oder Getreide

Containerschiff auf dem Rhein.

Es gibt Binnenschiffe, in die passen 150 LKW-Ladungen.

Im Vergleich zu LKW und Bahn ist das Binnenschiff häufig das umweltfreundlichste Transportmittel. Der Vorteil eines Binnenschiffes: Es kann mehr Ladung aufnehmen als ein einzelner LKW. Binnenschiffe schneiden auch in Sachen Lärmbelastung deutlich besser ab als Güterzüge und LKW. Zur Luftverschmutzung mit Feinstaub und Stickoxiden trägt allerdings auch die Binnenschifffahrt bei, denn in vielen Schiffen sind noch ältere Motoren im Einsatz, die schädliche Abgase produzieren.

Stand: 28.08.2017, 15:46

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