Impfen | Impfung

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Impfen | Impfung

Junge mit Masern-Ausschlag schaut in Kamera.

Die Krankheit Masern ist sehr ansteckend, man bekommt Fieber und den typischen Masernausschlag. Für rund eine/n von 1000 Erkrankten endet die Krankheit tödlich.

Impfungen schützen uns und andere vor bestimmten Krankheiten. Viele dieser Krankheiten können lebensgefährlich sein oder zu schweren Behinderungen führen. Es gibt Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln, Grippe, Kinderlähmung und viele andere Infektionskrankheiten. Sie werden durch Bakterien, Viren oder Pilze hervorgerufen. 

Wie Impfungen in unserem Körper wirken

Eine Hand hält den Arm eines Kindes fest, die andere Hand hält eine Spritze.

Impfstoffe gelangen meist mithilfe einer Spritze in unseren Körper

In Impfstoffen befinden sich meistens abgeschwächte oder abgetötete Erreger einer Krankheit, manchmal auch nur Teile davon. Sie selbst können die jeweilige Krankheit nicht auslösen – oder nur in ganz, ganz schwacher Form. Aber sie aktivieren im Körper die Waffenproduktion und sorgen dafür, dass der Körper sich merkt, wie die Krankheitserreger aussehen. So kann er sich blitzschnell wehren, sollte er sich einmal mit den echten, gefährlichen Krankheitserregern infizieren. Bei einer Impfung wird der Körper also für den Fall 'trainiert', dass ein echter Krankheitserreger tatsächlich mal auftaucht.

Wie wir mit unserer Impfung andere schützen

Kugelschreiber liegt auf der Seite eines Impfpassen, auf der mehrere Imfpungen angekreuzt sind.

Mit deinem Impfpass behältst du immer den Überblick, welche Impfungen schon erledigt sind und welche noch nicht.

Mit einer Impfung schützen wir nicht nur uns selbst, sondern auch andere – und das funktioniert so: Je mehr Menschen zum Beispiel in einer Stadt geimpft sind, desto schlechter verbreitet sich eine Krankheit dort. Die geimpften Menschen sind dann eine Art Schutzschild für ihre Mitmenschen. So sind sogar ganz kleine Babys oder Menschen mit einem kranken Immunsystem vor der Krankheit geschützt, obwohl sie selbst nicht geimpft werden können. Diesen Schutz nennt man Gemeinschaftsschutz. Sind in einer Stadt zu wenige Menschen geimpft, funktioniert auch der Gemeinschaftsschutz schlechter und die Krankheit hat viel leichteres Spiel, sich zu verbreiten.

Stand: 10.10.2019, 12:36

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