Inzidenz/ Inzidenzzahl

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Inzidenz/ Inzidenzzahl

Der lateinische Begriff „incidere“ bedeutet so viel wie „vorfallen“ oder „sich ereignen“. Von einer Inzidenz im medizinischen Bereich spricht man, wenn die Neuerkrankungsrate einer bestimmten Krankheit – wie zum Beispiel Covid-19 – gemeint ist. Sie zeigt, bei wie vielen Menschen in einem bestimmten Zeitraum eine Ansteckung vorfällt.

Deutschlandkarte auf einem Monitor, in denen Regionen mit einem hohen Inzidenzwert in verschiedenen Rottönen eingefärbt sind.

Je dunkler das Rot, desto höher der Inzidenzwert. So wird die Situation in der Corona-Pandemie oft dargestellt.

Um die Inzidenz an Neuansteckungen einordnen zu können, braucht man eine Vergleichszahl. In Deutschland nimmt man in der Corona-Krise die Anzahl von infizierten Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche als Grundlage. Je höher die Inzidenz in einem bestimmten Gebiet ausfällt, desto mehr Infizierte gibt es und desto strenger können die Maßnahmen der Politik ausfallen, um eine weitere Ausbreitung zu verringern.

Die Stühle in einem Restaurant sind hochgestellt.

Bei steigenden Inzidenzzahlen kann es Einschränkungen in der Gastronomie geben.

In Deutschland gibt es zur Zeit Regelungen, dass jeweils bei Inzidenzen von über 35 und über 50 (Fällen pro 100.000 Einwohnern einer Stadt oder Region innerhalb von einer Woche) verschärfte Maßnahmen durchgeführt werden müssen. Das können eine strengere Maskenpflicht, Einschränkungen bei Treffen und Feiern oder auch Sperrstunden für Restaurants etc. sein.

Stand: 04.11.2020, 09:39

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