Krieg

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Krieg

Dicke Rauchwolken nach einer Explosion über Gebäuden einer syrischen Stadt.

In Syrien herrscht seit 2011 ein Bürgerkrieg. Verschiedene bewaffnete Gruppen führen gegen die Regierung und gegeneinander Krieg.

Kriege gibt es schon seit Tausenden von Jahren. Spätestens seit die Menschen sesshaft geworden sind, haben sich einzelne Gruppen und Völker immer wieder bekämpft. Auch heutzutage entscheiden sich verfeindete Gruppen manchmal dazu, ihre Konflikte mit Soldat*innen und Waffengewalt zu lösen, wenn Sie sich nicht friedlich einigen können.

Wieso gibt es Kriege?

Schwarz-Weiß: Blick vom Schlachtfeld im Tiergarten auf das zerstörte

Im Zweiten Weltkrieg starben auf der ganzen Welt mehr als 55 Millionen Menschen.

Manchmal führen Länder Krieg gegeneinander, in den meisten Fällen aber bekämpfen sich verschiedene Gruppen innerhalb eines Landes. Einige Gruppen kämpfen auch gegen ihre eigene Regierung, weil sie sich ungerecht behandelt und unterdrückt fühlen. Den Regierungen und Anführern, die ihre Soldat*innen in den Krieg schicken, geht es häufig um Macht, Land oder wertvolle Rohstoffe wie Erdöl. Alle Kriege haben eins gemeinsam: Am meisten leiden die Menschen, die in den Kriegsgebieten leben – ganz besonders Kinder. Sie müssen oft hungern oder verlieren ihr Zuhause. Viele können nicht mehr in die Schule gehen, werden aus ihrer Heimat vertrieben oder von ihren Eltern getrennt.

Im Krieg sterben natürlich auch Menschen. Häuser und Städte werden zerstört. Die größten Kriege der Menschheitsgeschichte gab es im vergangenen Jahrhundert: Im Ersten und Zweiten Weltkrieg waren so viele Länder und Soldaten beteiligt wie niemals zuvor. Und es gab auch viel mehr Tote als in früheren Kriegen. Zum Glück hat es seitdem keinen so großen Krieg mehr gegeben. Bei uns in Deutschland herrscht seit mehr als 75 Jahren Frieden. Doch an einigen Orten der Welt wird auch heute gekämpft - zum Beispiel in Syrien, Mali und in der Ukraine.

Stand: 22.09.2020, 14:02

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