MINT - Fächer

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MINT - Fächer

Mensch geht an großem Display vorbei, auf dem Binärcodes zu sehen sind.

In einer mehr und mehr digitalisierten Welt werden MINT-Fächer immer wichtiger.

MINT ist eine Abkürzung. M steht für Mathematik, I für Informatik, N für Naturwissenschaften und T für Technik. Als MINT-Fächer werden also Schul- und Studienfächer bezeichnet, die zu diesen Themenfeldern dazugehören. Wer sich für eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich entscheidet, hat gute Chancen Karriere zu machen. Denn viele Unternehmen suchen Fachkräfte, die zum Beispiel neue Technologien entwickeln. Und weil Computer eine immer größere Rolle in unserem Leben spielen, erwarten Experten, dass die Nachfrage nach MINT-Nachwuchs weiter steigt.

Viel Technik, wenig Frauen

Wissenschaftlerin arbeitet mit Mikroskop.

2016 wurden nicht einmal drei von zehn bestandenen MINT-Prüfungen von einer Frau abgelegt.

Mädchen sind gut in MINT-Fächern wie Mathe, Physik, Chemie oder Informatik. Trotzdem entscheiden sie sich viel seltener für eine Karriere in diesem Bereich als Jungen. Nur etwa jeder siebte Job ist in Frauenhand und der Frauenanteil steigt nur langsam an. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass Mädchen weniger dazu ermutigt werden, einen Beruf in Technik und Naturwissenschaften zu ergreifen. Vorurteile wie „Frauen und Technik? Das lass mal lieber…“ halten sich hartnäckig und können Mädchen von der Wahl eines MINT-Berufes abschrecken. Dabei zeigen Studien immer wieder, dass gemischte Teams aus Frauen und Männern erfolgreicher zusammenarbeiten und beispielsweise auf bessere Ideen kommen.

Eine Vorstellung entwickeln

Schüler*innen führen gemeinsam ein Experiment durch.

MINT-Workshops können das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken.

Sich vorzustellen, was etwa eine Ingenieurin oder eine Physiklaborantin macht, ist nicht ganz leicht. Viele Schulen, Hochschulen und Unternehmen bieten daher Workshops oder Schnuppertage an, bei denen Schüler*innen experimentieren, tüfteln und versteckte MINT-Talente entdecken können. Fakt ist: Die MINT-Berufswelt ist vielfältig und bietet viele Möglichkeiten kreativ zu werden. So sind Mathematiker*innen und Informatiker*innen zum Beispiel in der Gaming Branche gefragt. Sie übertragen Spielideen in ein Game Design, gestalten digitale Welten und testen, ob alle Spielmechanismen funktionieren. Physiker*innen können unter anderem in Raumfahrtinstituten arbeiten, Lasertechnologien für medizintechnische Geräte oder auch Batterien für Elektroautos entwickeln.

Stand: 15.01.2019, 12:50

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