Nationalparks

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Nationalparks

Watt und Sandbänke aus der Luft fotografiert.

Nicht alle Nationalparks bestehen aus Wäldern: Das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer ist Deutschlands größter Nationalpark.

Nationalparks gibt es auf der ganzen Welt. Zu den bekanntesten gehören der Grand Canyon in den USA, der Krüger Nationalpark in Südafrika oder der Kilimanjaro Nationalpark in Tansania. Auch in Deutschland gibt es 16 Nationalparks. In ihnen soll Natur Natur sein – möglichst ohne, dass Menschen Einfluss nehmen.

Der weite Weg zum anerkannten Nationalpark

Forstarbeiter sägt mit Motorsäge an einem Fichtenstamm, der auf dem Boden liegt.

30 Jahre lang dürfen die Menschen die Natur im Entwicklungsnationalpark formen. Danach wird er sich selbst überlassen.

Eine Region muss eine Reihe von Kriterien erfüllen, um als Nationalpark anerkannt zu werden. In der Übergangsphase wird sie 'Entwicklungsnationalpark' genannt. Das heißt meistens, dass sie erstmal in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden muss. Der Nationalpark Eifel zum Beispiel ist so ein Entwicklungsnationalpark. Hier hat der Mensch in den letzten Jahrhunderten einiges verändert: Die heimischen Buchen wurden abgeholzt, um daraus Häuser zu bauen und Holzkohle herzustellen. Auf den freien Flächen wurden später Fichten angepflanzt, weil sie besonders schnell wachsen. Eigentlich haben Fichten in der Eifel aber gar nichts verloren. Deshalb sollen die Fichtenwälder in der Übergangsphase Schritt für Schritt wieder zu Laubwäldern umgewandelt werden.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur

Wer einen Nationalpark besuchen will, muss sich an bestimmte Regeln halten. Dazu gehört es zum Beispiel, auf den Wegen zu bleiben, damit Pflanzen gedeihen können und Tiere nicht verschreckt werden. Außerdem gilt 'nichts mitnehmen, nichts dalassen'. Das heißt: Müll und Essensreste nach dem Picknick wieder einpacken und zum Beispiel keine Pflanzen ausreißen und mitnehmen. Wer mit seinem Hund in einem Nationalpark unterwegs ist, muss ihn während des kompletten Besuchs an der Leine führen.

Als Junior-Ranger die Wildnis erkunden

Röhrender Hirsch, im Hintergrund Wald.

Wer im Nationalpark Tiere entdecken will, sollte sich ruhig verhalten und Augen und Ohren offenhalten.

In allen 16 deutschen Nationalparks gibt es Ortsgruppen der Junior Ranger. Gemeinsam erkunden sie die Wildnis und lernen die typischen Merkmale ihres Nationalparks kennen. Sie helfen dabei, die Natur zu schützen, indem sie z.B. Nistkästen für Vögel bauen oder die Nationalpark-Ranger bei ihrer täglichen Arbeit in der Wildnis unterstützen. Informationen zu den Junior-Rangern findest du unter www.junior-ranger.de.

Stand: 31.10.2018, 12:10

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