Rente

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Rente

Zwei ältere Männer stehen neben Schriftzug 'Rente'

Obwohl viele Menschen im Alter nicht mehr arbeiten, bekommen sie Geld

Alte Menschen gehen zwar nicht mehr arbeiten, bekommen aber trotzdem jeden Monat Geld: die Rente. Mit der Rente funktioniert das so: Jeder, der arbeitet, muss einen bestimmten Anteil von seinem Lohn oder Gehalt für die Rente abgeben. Das Geld wird in eine Versicherung eingezahlt: die staatliche Rentenversicherung. Aus dieser Rentenversicherung wird das Geld dann an die Rentner im Land verteilt. Wie viel jeder Rentner bekommt, hängt davon ab, wie viel er verdient hat. Außerdem ist es wichtig, wie viele Jahre er in seinem Leben gearbeitet und in die Rentenversicherung eingezahlt hat: Je höher und länger der Verdienst, desto höher die Rente.

Der Generationenvertrag

Oma, Tochter und Enkelsohn lachen gemeinsam in die Kamera.

Der Generationenvertrag funktioniert nur so lange die Jungen die Rente der alten Generation noch bezahlen können

Bei der Rentenversicherung ist es so, dass die arbeitenden Menschen das Geld einzahlen, das dann an die nicht mehr arbeitenden Rentner verteilt wird. Die jüngeren Menschen sorgen also für die älteren. Werden die jungen Menschen eines Tages alt, zahlen ihre Kinder in die Rentenversicherung ein und bezahlen dadurch die Rente der Eltern. Dieses System wird auch Generationenvertrag genannt. Die Generation der Jungen sorgt für die Generation der Alten. Als unser Rentensystem 1957 eingeführt wurde, gab es in Deutschland viele junge Menschen. Sie mussten mit ihren Beiträgen relativ wenige Rentner versorgen. Ein tolles System. Doch seit damals hat sich unsere Gesellschaft stark verändert: In Deutschland gibt es immer mehr alte Menschen, die eine Rente beziehen und immer weniger junge Menschen, die in die Rentenversicherung einzahlen. Dieser demografische Wandel führt dazu, dass das Geld in der Rentenkasse nicht mehr ausreicht.

Private Rentenvorsorge

Hand hält Euro-Scheine über ein Formular mit der Überschrift 'Rentenbescheid'.

Heute kann man sich nicht mehr darauf verlassen, dass die gesetzliche Rente im Alter ausreicht

Junge Menschen müssen sich deshalb darauf einstellen, dass sie später weniger Rente bekommen – egal, wie viel sie heute einbezahlen. Für viele kann das zu wenig sein, um auch im Alter gut leben zu können. Darum ist eine zusätzliche, freiwillige Rentenversicherung für junge Menschen heute besonders wichtig. Das bedeutet, dass sie neben dem Geld, was sie laut Gesetz jeden Monat in die staatliche Rentenversicherung einzahlen müssen, noch mal freiwillig Geld in andere, private Versicherungen einzahlen. Oder an der Börse in so genannten Rentenfonds anlegen. Das funktioniert dann so ähnlich wie bei einem Sparbuch: Im Alter bekommt man das gesparte Geld mit Zinsen wieder zurück.

Stand: 23.03.2010, 10:15

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