Sharing Economy

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Sharing Economy

Eine Hand reicht eine Bund Möhren an eine andere Hand weiter.

Fast 40 Prozent der Deutschen haben 2017 Angebote der Share Economy genutzt.

Müssen wir wirklich alles kaufen und besitzen, was wir gerne haben möchten? Das fragen sich immer mehr Menschen in Deutschland. Deswegen kann man inzwischen alles Mögliche mieten und teilen. Von Fahrrädern, über Autos, Kleidung, Lebensmitteln… bis hin zu Spielsachen. Dieser Trend wird 'Sharing Economy' genannt, übersetzt heißt das 'Wirtschaft des Teilens'.

Die Geschichte des Teilens

Leih-Fahrräder stehen an einem Verleihplatz.

Mit Hilfe von Apps kann man zum Beispiel Fahrräder und Autos leihen.

Die Idee vom Teilen ist nicht ganz neu. Schon lange kann man in Bibliotheken Bücher ausleihen. In Waschsalons gehen Leute, die keine eigene Waschmaschine besitzen. Es gibt Mitfahrzentralen für Menschen, die kein Auto haben und Gruppen in denen Bauern sich teure Geräte und Fahrzeuge teilen können. Früher war das oft etwas umständlich und meist nur in einem kleinen Kreis möglich. Doch durch das Internet, die sozialen Netzwerke und einfache Online-Bezahlsysteme ist die Sharing Economy immer erfolgreicher geworden. Und das hat einige Vorteile: Teilen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern oft auch die Umwelt. Denn so werden zum Beispiel weniger Ressourcen verbraucht, um neue Dinge herzustellen.

Lebensmitteln teilen

Gemüse liegt auf Tisch, davor steht ein Schild 'Bitte bedient Euch'.

Nahrungsmittel, die noch genießbar sind, können über 'Fair-Teiler' weitergegeben werden.

In Deutschland wirft jeder Mensch durchschnittlich 80 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr in den Müll. Vieles davon ist aber noch essbar. Wer Lebensmittel übrig hat, kann sie über die Initiative  ‚foodsharing.de‘ an andere Menschen weitergeben. Foodsharing ist Englisch und heißt übersetzt ‚Lebensmittel teilen‘. In vielen Städten und Ortschaften sind Schränke aufgestellt, so genannte ‚Fair-Teiler‘, die als eine Art Umschlagplatz für Lebensmittel dienen. Hier können Privatleute aber auch Händler Lebensmittel abgeben, die sie nicht mehr benötigen. Andere Menschen können sich dann aus dem Schrank bedienen – egal ob sie bedürftig sind oder nicht. Durch Foodsharing spart man nicht nur Geld, sondern tut auch etwas gegen die Lebensmittelverschwendung. Auf der Seite www.foodsharing.de findet ihr die Standorte dieser ‚Fair-Teiler‘.

Stand: 14.12.2018, 15:33

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