Skateboarden

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Skateboarden

Skater Daniel springt einen "Ollie North".

Der erste Skater, der einen Ollie auf flachem Boden gemacht hat, war der US-amerikanische Skater Rodney Mullen.

Skateboarden ist viel mehr als eine reine Sportart - Viele Skater bezeichnen es als Lifestyle oder Lebenseinstellung. Wenn du skaten willst, musst du auch nicht Mitglied in einem Verein werden. Ein Skateboard und die passende Schutzkleidung sind alles, was du brauchst.

Die Geschichte des Skateboardens

Scharz-weiß Foto aus den 1960er Jahren: Skateboarderin Lauri Turner macht während eines Wettbewerbs Handstand auf einem Skateboard.

Die ersten Skater wurden auch Asphaltsurfer genannt.

Angefangen hat alles in den 50er Jahren in den USA, im Bundesstaat Kalifornien. Dort ist das Surfen sehr beliebt. Wenn es aber keine Wellen gibt, ist das für die Surfer*innen ein Problem. Deshalb kommen sie irgendwann auf die Idee, auf der Straße zu 'surfen' – und zwar auf einem kurzen Brett mit Rollen aus Metall. Wilde Tricks sind damit nicht möglich, das Skaten wird aber trotzdem zu einem richtigen Trend und entwickelt sich schnell weiter. Mitte der 70er Jahre sehen die Skateboards schon eher aus wie heute und die Skater können richtig Gas geben – vor allem dank der neuen Kunststoff-Rollen. Zu der Zeit werden auch die ersten Skateparks gebaut und immer mehr Tricks erfunden. In den 80ern ist das sogenannte Streetskaten total angesagt. Mit ihren Tricks versuchen die Skater*innen Hindernisse in der Stadt zu überwinden: sie springen Treppen herunter, gleiten über Geländer, hüpfen über Mauern… Heute sind Skateboarder*innen aus den Städten nicht mehr wegzudenken.

Skateboarden heute

Drei Skateboarder springen gleichzeitig in steile Halfpipe.

Vert-Skaten steht für vertikales – also senkrechtes Skaten. Die Skater springen dabei in tiefen Pools und Halfpipes.

Skateboarden ist im Laufe der Zeit immer bekannter und beliebter geworden. Weltweit werden große Contests, also Wettbewerbe, organisiert. Veranstaltungen wie die X Games oder die Street League sind seit Jahren extrem beliebt. Viele Skater haben ihr Hobby inzwischen zum Beruf gemacht. Sie sind 'Pro Skater', das heißt, sie werden von großen Firmen dafür bezahlt, dass sie z.B. ihre Kleidung tragen und Werbung für sie machen.

Ab dem Jahr 2020 wird Skateboarden sogar olympisch! Die besten Skater der Welt können bei den Olympischen Spielen in Tokyo zum ersten Mal um eine Medaille kämpfen. Dabei wird es zwei Disziplinen geben: Park und Street. In der Disziplin Park machen die Skater Tricks und Sprünge in großen Halfpipes, Pools und auf Rampen. Bei der Disziplin Street besteht die Schwierigkeit darin, möglichst viele Trickkombinationen an Hindernissen wie zum Beispiel Treppen, Rampen oder Geländern zu zeigen.

Stand: 18.06.2019, 14:07

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