Staatsbankrott

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Staatsbankrott

Schuldenuhr am Haus des Steuerzahlerbundes in Berlin. Aufgenommen am 27.05.2010.

Auch Deutschland hat Schulden: Die Schuldenuhr in Berlin zählt genau, wie viele

Von Staatsbankrott oder Staatsinsolvenz spricht man, wenn ein Staat seine Schulden nicht mehr bezahlen kann. Das kann zum Beispiel dann passieren, wenn ein Staat über viele Jahre mehr Geld ausgibt, als er einnimmt. Um die Ausgaben bezahlen zu können, muss er sich Geld leihen, zum Beispiel bei den Bürgern, Banken oder anderen Staaten. Der Staat macht also Schulden. Sind die Schulden irgendwann so hoch, dass der Staat nicht mehr in der Lage ist, sie in der vereinbarten Zeit zurück zu zahlen, ist der Staat pleite oder anders gesagt, bankrott.

Ein Staatsbankrott hat schlimme Folgen

Griechischer Demonstrant mit nacktem Oberkörper reckt Arm mit geballter Faust in die Luft. Vor ihm stehen Demonstranten mit Bannern.

Auch Griechenland ist hoch verschuldet und muss sparen. Viele Bürger sind wütend auf die Politiker und demonstrieren gegen die Sparmaßnahmen

Wenn ein Staat kein Geld mehr hat, kann er seine Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen. Zum Beispiel kann er Beamte, wie etwa Lehrer, nicht mehr bezahlen. Außerdem fehlt ihm das Geld, um Schulen oder Straßen zu bauen. Dadurch bekommen die Baufirmen, aber auch viele andere Unternehmen weniger Aufträge und müssen deshalb einen Teil ihrer Mitarbeiter entlassen. Als Folge eines Staatsbankrotts werden also viele Menschen arbeitslos. Die Bürger oder Banken, die dem Staat Geld geliehen haben, erhalten ihr Geld entweder gar nicht zurück oder nur einen Teil davon. Viele Bürger verlieren so ihre Ersparnisse.

Stand: 24.03.2010, 11:29

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