Donald Trump

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Donald Trump

Donald Trump hebt bei seiner Vereidigung die Hand

Donald Trump bei seiner Vereidigung zum US-Präsidenten.

Donald Trump von der Republikanischen Partei ist seit dem 20. Januar 2017 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Sehr knapp setzte er sich gegen die Kandidatin der Demokratischen Partei, Hillary Clinton, durch. Bevor er dieses Amt antrat, hatte Trump noch nicht als Politiker gearbeitet. Eigentlich ist er Geschäftsmann und zum Beispiel mit dem Bau von Hochhäusern und Luxushotels Milliardär geworden. Er hatte auch eine eigene Fernsehshow in den USA, durch die er sehr bekannt wurde. Am 3. November 2020 stellt er sich erneut zur Wahl als US-Präsident. Sein Gegner ist der demokratische Kandidat Joe Biden.

Viele Fans, viele Gegner

Donald Trump vor jubelnden Anhängern.

Donald Trump lässt sich von seinen Fans feiern.

Donald Trump ist ein ungewöhnlicher Politiker und regiert als Präsident auf eine andere Weise als seine Vorgänger. So nutzt er oft mehrmals am Tag das Soziale Netzwerk „Twitter“, um politische Botschaften zu senden, aber auch um Dinge zu sagen, die andere Menschen beleidigend finden. So hat er zu Beginn seiner Amtszeit sehr schlecht über Menschen aus Mexiko gesprochen und sich bis heute immer wieder abfällig über politische Gegner, aber auch über Menschen mit Behinderungen, Muslime oder Frauen geäußert.

In seinem ersten Wahlkampf 2016 hat er den Menschen in den USA versprochen, Amerika wieder „great“, also großartig, zu machen und viele Arbeitsplätze zu schaffen. Viele Menschen, die arbeitslos waren oder wenig Geld verdienten, glaubten an Trump, da sie sich von den Politikern, die vor Trump an der Macht waren, enttäuscht fühlten. Sie hofften, dass er als Geschäftsmann vieles ganz anders machen würde als seine Vorgänger. Diese Hoffnung besteht auch weiterhin in weiten Teilen der Anhängerschaft Trumps.

Donald Trump hat aber auch eine Menge Gegner. Sie glauben, dass er mit seiner Politik für viele Probleme in den USA gesorgt hat und sorgen wird, sollte er erneut gewählt werden. Deswegen gab es auch schon viele große Demonstrationen gegen ihn, an denen vor allem Frauen teilnehmen. 2019 wurde gegen Donald Trump ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet, in dem die Demokratische Partei ihm vorwarf, seine politische Macht zu missbrauchen und als Präsident ungeeignet zu sein. Zu einem solchen Verfahren ist es erst drei Mal in der US-amerikanischen Geschichte gekommen. Donald Trump wurde im Februar 2020 freigesprochen. Darüber hatte ein Senat entschieden, der mehrheitlich mit republikanischen Parteikollegen Trumps besetzt ist.

Aufregung um Trumps Politik

Schon in den ersten Wochen seiner Amtszeit sorgte Präsident Trump mit seinen politischen Entscheidungen für Wirbel. Trump kündigte zum Beispiel an, eine riesige Mauer zum Nachbarland Mexiko bauen lassen – von Mexiko bezahlt -, die illegale Einreisen mexikanischer Staatsbürger verhindern sollte.

Donald Trump bei Rede, im Hintergrund wird sein Gesicht auf einer Leinwand groß gezeigt.

Donald Trump sorgt bei seinen Auftritten oft für viel Aufregung.

Für Aufregung sorgte auch eine andere frühe Entscheidung des Präsidenten: Bürger aus einigen Ländern, in denen vor allem Muslime leben, sollten zeitweise nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Trumps Begründung: Er wolle verhindern, dass Terroristen in die USA kommen. Diese Entscheidung wurde allerdings von amerikanischen Gerichten gekippt.

Seit seinem Amtsbeginn möchte Donald Trump „Obamacare“ abschaffen, ein vom vorherigen Präsidenten Barack Obama eingeführtes Programm, das es Menschen leichter machen soll, ihren Arzt zu bezahlen. Ein weiteres Thema für Trump: Der Klimawandel, von dem er schon oft behauptet hat, dass es ihn nicht geben würde und 2019 bewirkte, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen austraten. Mit diesem Abkommen sollte weltweit mehr für den Klimaschutz geleistet werden, um den globalen Anstieg der Temperatur zu begrenzen.

In der Coronakrise handelte Trump sehr zögerlich. Zu Beginn sagte er, das Virus führe nur zu einer leichten Grippe und würde ohnehin von selbst verschwinden. Obwohl es ihm dringend von Fachleuten geraten wurde, wollte er anfangs kaum Maßnahmen gegen das Virus ergreifen, um die amerikanische Wirtschaft nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Die Folge: Hunderttausende Menschen sind bislang in den USA in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, die USA sind bis zum Herbst 2020 eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder. Viele Menschen warfen Trump deshalb im Wahlkampf des Jahres 2020 vor, er hätte in dieser Krise versagt. Einen Monat vor den Wahlen steckte er sich selbst mit dem Virus an und musste viele Wahlkampfveranstaltungen absagen.

Wahr oder falsch?

Melania und Donald Trump neben Barack und Michelle Obama.

Präsident Trump behauptet, sein Vorgänger Barack Obama hätte sein Telefon abhören lassen. Für diesen Vorwurf gibt es gar keine Beweise.

Präsident Trump behauptete im Wahlkampf 2016, sein Vorgänger Barack Obama hätte sein Telefon abhören lassen. Für diesen Vorwurf gab es nie Beweise. Sowohl in seinen Wahlkämpfen als auch in seiner ersten Amtszeit als Präsident hat Donald Trump sehr oft Dinge gesagt, die nicht der Wahrheit entsprechen. Journalisten einer großen amerikanischen Zeitung haben herausgefunden, dass Trump bis zum Ende seiner ersten Amtszeit über 20.000 Mal falsche oder irreführende Dinge gesagt hat.

Zum Beispiel behauptete er nach der Wahl 2016, keiner der letzten Präsidenten hätte bei der Wahl so viele Stimmen bekommen wie er. Aber das stimmt gar nicht! Mit Blick auf die Coronakrise wurde bekannt, dass Trump bereits sehr früh über die Gefahr des Virus Bescheid wusste, seiner Bevölkerung aber noch lange Zeit trotzdem versicherte, eine Erkrankung mit Covid-19 sei ähnlich harmlos wie die Grippe.



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