Wasser

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Wasser

Zwei Kinder spielen im Meer.

Wasser ist lebenswichtig. Salziges Meerwasser ist allerdings weder trinkbar noch zum Putzen und Waschen zu gebrauchen

Wasser ist lebenswichtig: Ohne Wasser würden alle Lebewesen austrocknen – Pflanzen, Tiere und auch wir Menschen. Aber wir brauchen Wasser nicht nur für unseren Körper, sondern auch zum Duschen, Waschen, Putzen und für viele andere Dinge. Insgesamt verbraucht jeder Mensch in Deutschland pro Tag rund 125 Liter Wasser – fast 13 große Eimer voll!

Virtueller Wasserverbrauch

Wasser läuft aus einem Wasserhahn.

Immer mehr Menschen benötigen immer mehr Wasser: Unser hoher Wasserverbrauch könnte deshalb bald zum Problem werden

Wenn man den Wasserverbrauch anders berechnet, benötigen wir pro Tag sogar noch viel mehr: Der so genannte virtuelle Wasserbrauch zählt nicht nur die Wassermenge, die wir tatsächlich verwenden. Auch das Wasser, das verbraucht wurde, um unser Essen, unsere Kleidung oder unser Fahrrad herzustellen, wird dazu gerechnet. Zur Herstellung einer einzigen Jeanshose benötigt man zum Beispiel 11.000 Liter Wasser. Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass jeder Mensch in Deutschland einen virtuellen Wasserverbrauch von ungefähr 4000 Litern pro Tag hat.

Viel Regen – viel Trinkwasser

In Deutschland gibt es genug Wasser, weil es hier oft regnet. Der Regen versickert im Boden und fließt dort ins Grundwasser, oder er landet in Flüssen und Seen. Damit das Wasser bei uns aus dem Hahn fließen kann, bohren sich Wasserwerke bis zum Grundwasser vor, oder entnehmen Wasser aus Flüssen und Seen. Weil dieses Wasser noch ziemlich dreckig ist, reinigen sie es bevor sie es über tausende von Rohre an jedes Haus verteilen.

97 Prozent Salzwasser

Ein Mann steuert sein Floß durch einen Fluss zwischen den Hütten der Slums in Manila.

Aber auch die Verschmutzung der Flüsse ist oft ein großes Problem, wie hier in Manila, der Hauptstadt der Philippinen

Aber nicht überall auf der Welt gibt es so viel Wasser wie in Deutschland: Jeder dritte Mensch auf der Erde leidet unter den Folgen des Wassermangels. Und das, obwohl die Erde zum größten Teil mit Wasser bedeckt ist. Das Problem: 97 Prozent des Wassers sind salziges Meerwasser, das man nicht trinken kann. Man kann es nicht einmal zum Putzen oder Klospülen gebrauchen, denn es würde die Rohre kaputt machen. Nur die restlichen drei Prozent des Wassers auf der Erde sind Süßwasser. Aber das meiste davon ist noch gefroren – zum Beispiel in den Gletschern an Südpol. Nur knapp ein Prozent des gesamten Wassers auf der Erde kann der Mensch nutzen, zum Beispiel Grundwasser oder das Wasser aus Flüssen und vielen Seen – denn das ist Süßwasser.

Wassermangel und -verschmutzung

Frauen im Niger an einem Brunnen.

In Afrika müssen die Menschen oft kilometerweit laufen, um Wasser aus dem nächsten Fluss zu holen

Vor allem in Afrika und Asien ist Trinkwasser knapp. Zum einen, weil es dort nur wenig regnet. Außerdem gibt es dort kaum Wasserwerke und Rohre, über die Wasser an die einzelnen Häuser verteilt werden kann. Besonders auf dem Land müssen die Menschen oft kilometerweit laufen, um Wasser aus dem nächsten Fluss zu holen. Und das ist oft ziemlich dreckig, denn viele Menschen kippen ihr Abwasser direkt in die Flüsse. Besonders stark verschmutzt ist das Wasser in den Großstädten armer Länder, denn dort landet auch das dreckige Wasser großer Firmen in den Flüssen.

Stand: 24.03.2010, 15:37

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