Hefte, Bücher, Klopapier - Wie viel Wald steckt in unserem Papier?

Hefte, Bücher, Klopapier - Wie viel Wald steckt in unserem Papier?

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Jeder Deutsche verbraucht im Jahr etwa 240 kg Papier, eine riesige Menge! Wenn man das auf alle 80 Millionen Deutsche hochrechnet, kommt man auf einen unvorstellbar großen Berg.

Und um Papier herzustellen, braucht man bekanntlich Holz - deshalb fragt sich Robert: Müssen für unseren Papierbedarf etwa komplette Wälder gefällt werden? Um das herauszufinden, besucht er eine Papierfabrik und trifft einen Umweltexperten. Gemeinsam mit einer Schulklasse macht er außerdem ein Experiment: Würden wir eigentlich auch ganz ohne Papier auskommen? Schnell wird klar: So einfach ist das nicht…

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2 Kommentare

  • 2 HERBERT EPPELSHEIMER 11.07.2018, 12:56 Uhr

    Hallo, ich wohne seit 28 Jahren auf der Kanareninsel La Palma. Seit dieser Zeit hat sich ein eingeschlepptes Gras enorm breit gemacht. Es ist das Katzenschwanzgras, Pennisetum setaceum, hier rabo de gato genannt. Die Behörden haben es leider verpasst dieses Gras beizeiten anzugehen, um es unter Kontrolle zu bringen. Grosse Teile der Insel, aber auch auf anderen Kanareninseln, sind überwachsen. "Nun" will mann aber etwas tun dagegen, es einfach abschneiden, einsammeln und verbrennen. Wäre das Gras auch für unseren Hintern verwendbar, natürlich in Papierform? Verbunden mit meiner Gratulation an die Schüler, verbleibe ich mit freundlichen Grüssen, Herbert Eppelsheimer, La Palma

  • 1 Herbert Sommer 10.07.2018, 12:45 Uhr

    Hallo, ich hoffe, dass der WDR zu solchen Themen auch die Fachverbände, Papiermacher(-hoch)schulen, etc. einbindet. Wie bei vielen anderen Themen steigen Journalisten oft begeistert auf solche Nachhaltigkeitsthemen ein, ohne sich rundum zu informieren. Die weltweite Papierindustrie ist auch nicht so rückständig, wie viele Beiträge den Eindruck vermitteln wollen. So lange ich mich erinnern kann, ist man ständig auf der Suche nach Alternativen zum Holz. Auch Gras wurde als Zellstofflieferant schon vor ewigen Zeiten und danach immer wieder untersucht. "Große Gräser", wie Bagasse (Zuckerrohrs-Reste) sind z.B. schon sehr lange Zellstofflieferanten für die Papierindustrie. Nur darf man dabei nicht vergessen, dass die Vielfalt der Papiersorten auch mit den unterschiedlichsten Eigenschaften einhergeht, die durch vielfältige Variationen im Herstellungsprozess erreicht werden. Das Schülerprojekt "Klopapier aus Gras" (WDR2) ist gut und lobenswert, aber eine differenzierte Sichtweise fehlt bisher.

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