Was ist Lautmalerei?

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Was ist Lautmalerei?

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"Miauuuu - Kikeriki - Wau Wau", diese Laute habt ihr doch bestimmt schon mal gehört!? Und wie steht's mit "Paff – Schluck – Fetz – Krach"? Nein, es geht hier nicht um einen Tiercomic, es geht um Lautmalerei! Und die bezeichnet eine bestimmte Weise, Wörter zu formen. Dabei wird ein klingendes Geräusch sozusagen "schreibend gemalt".

Und das funktioniert so:

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Im Alltag verwenden wir solche lautmalerischen Worte sehr häufig. Begriffe wie "klirren", "rascheln", "zischen", "klatschen" oder "knallen" geben den Klang von alltäglichen Geräuschen wieder. Und auch den Klang von Tierlauten bilden wir nach, zum Beispiel durch Worte wie "wauwau", "ia ia" oder "miau".

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Allerdings unterscheiden sich Laute in verschiedenen Sprachen stark voneinander. Viele Buchstaben werden in einzelnen Sprachen anders ausgesprochen. Deshalb würde ein Engländer zum Krähen eines Hahns nicht "Kikeriki" sagen, sondern "Cock-a-doodle-doo", ein Franzose "Cocorico" und ein Türke "Ü-ürü-üüü".

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Lautmalerei kennen wir außerdem als Kunstform in der Sprache der Comics und Trickfilme, bekannte Beispiele sind Wörter wie "Peng", "Puff", "Bumm", "Schlürf", "Zitsch", oder "Uff". Daneben gibt es die künstlerische Lautmalerei auch in der Literatur.

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Und da sich schon die alten Griechen 500 Jahre vor Christus Gedanken über den Klang von Wörtern machten, kommt das Fachwort für die Literatur der Lautmalerei auch aus dem Griechischen. Es heißt Onomatopoesie, von "noma" gleich "Name" und "poiesis" gleich "das Machen". Und das heißt übersetzt: Das Namengeben oder Wortbilden.

Lautmalerei

Bei der Lautmalerei werden Geräusche, Klänge oder Naturlaute sprachlich nachgeahmt. Zum Beispiel wird das Krähen eines Hahns mit dem Wort "Kikeriki" beschrieben. Und wenn etwa zwei Klugscheißer-Köpfe versehentlich aneinander stoßen, dann würde man das dabei entstehende Geräusch lautmalerisch etwa mit dem Wort "Boing" beschreiben. Man versucht also das Geräusch, das erzeugt wird, als Wort nachzusprechen.

Töne und Geräusche werden durch die Lautmalerei so zu einem klingenden Wort. Und diesen Klang könnt ihr hören! Wenn ihr euch die Worte "Klatsch Klatsch, Brumm Brumm, Schnapp Schnapp" oder "Kikeriki" laut vorsagt, dann werdet ihr merken, dass ihr damit automatisch ein bestimmtes Geräusch oder einen bekannten Laut verbindet.

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Aber auch zu speziellen Kunstformen der Onomatopoesie, sagen wir im Alltag ganz einfach Lautmalerei, denn: Wie bei der Malerei mit verschiedenen Farben ein neues Kunstwerk entsteht, so wird auch bei der Onomatopoesie mit den Tönen, Buchstaben, Silben oder Wortfolgen ein klingendes Kunstwerk geschaffen. Man kann lautmalerische Verse daher auch "Verse ohne Worte, Klangmalerei oder akustische Poesie" nennen. Die Wörter und Sätze haben dabei allerdings keinen verständlichen Sinn, sondern eben einen Klang. Ah!

Lautmalerei
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