Mein Körper: Menstruation

Mein Körper: Der Zyklus der Frau Du bist kein Werwolf 17.07.2016 01:46 Min. Verfügbar bis 17.07.2021 KiKa

Mein Körper: Menstruation

Die erste Regelblutung erfolgt um das 13. Lebensjahr herum, ca. 2 bis 3 Jahre nach Beginn der Pubertät. Manche Mädchen haben ihre ersten Tage mit 10 Jahren, andere mit 15. Das ist alles in Ordnung.

Menstruation

Zeichnung: Inneren Geschlechtsorgane des Mädchens

Wann geht es los?
Die erste Regelblutung erfolgt so in etwa um das 13. Lebensjahr herum, ungefähr 2 bis 3 Jahre nach Beginn der Pubertät. Manche Mädchen haben ihre ersten Tage bereits mit 10 Jahren, andere mit 15. Das muss dich nicht beunruhigen. Falls du mit 16 Jahren immer noch nicht deine erste Blutung hattest, solltest du doch einmal einen Frauenarzt aufsuchen und dich untersuchen lassen.

Wann geht es los?
Die erste Regelblutung erfolgt so in etwa um das 13. Lebensjahr herum, ungefähr 2 bis 3 Jahre nach Beginn der Pubertät. Manche Mädchen haben ihre ersten Tage bereits mit 10 Jahren, andere mit 15. Das muss dich nicht beunruhigen. Falls du mit 16 Jahren immer noch nicht deine erste Blutung hattest, solltest du doch einmal einen Frauenarzt aufsuchen und dich untersuchen lassen.

Was passiert während der Periode?
Der Menstruationszyklus beginnt am ersten Tag der Regelblutung und endet mit dem letzten Tag vor der nächsten Blutung. Er wird von verschiedenen Hormonen gesteuert, die im Gehirn produziert und von dort über den Blutkreislauf in die Eierstöcke transportiert werden. Der Zyklus durchläuft in diesem Zeitraum zwei Phasen.

Die Eizelle reift heran
Die erste Phase dauert in etwa 14 Tage. Während dieser Zeit entwickeln sich im Eierstock einige der ungefähr eine Millionen Eizellen, die schon seit Geburt in den Eierstöcken vorhanden sind. Vollständig heran reift jedoch meist nur eine der Eizellen, die anderen bilden sich wieder zurück.
Das Anreifen der Eizellen nennt man Follikelreifung, da die Eizelle von einem Bläschen umgeben ist, dem Follikel. In Zellen, die Bestandteil des Follikels sind, wird das weibliche Geschlechtshormon Östrogen produziert. Es sorgt dafür, dass sich die Schleimhaut in der Gebärmutter aufbaut – bis zum Eisprung.

Der Eisprung
Das ist auch genau die Zeit, in der Phase zwei eingeleitet wird. Sobald die Eizelle reif ist, wird sie vom Eileiter aufgenommen. Man spricht hier vom besagten Eisprung oder auch Ovulation. Dabei legt sich der Trichter des Eileiters über die sprungbereite Eizelle und sorgt mit seinen fingerähnlichen Anhängseln, auch Fimbrien genannt, dafür, dass die Eizelle "richtig" landet.

Die Gebärmutter
Der Follikel bleibt im Eierstock zurück und wird nun zum „Gelbkörper“, der das Gelbkörperhormon Progesteron bildet – ebenfalls ein weibliches Geschlechtshormon. Dies sendet nun das Signal an die Gebärmutter: Eizelle unterwegs! Die Schleimhaut in der Gebärmutter reichert sich jetzt mit mehr Nährstoffen an. Das ist sehr wichtig und bereitet sie auf eine mögliche Einnistung der Eizelle und somit auf eine Schwangerschaft vor. Währenddessen transportiert der Eileiter das Ei in Richtung Gebärmutter.

Die fruchtbaren Tage
Nach dem Eisprung ist die Eizelle nur für kurze Zeit fruchtbar. Findet innerhalb von 12-18 Stunden keine Befruchtung statt, dann löst sie sich einfach auf. Das hört sich jetzt erst einmal nach einem relativ kleinen Zeitraum an, in dem man schwanger werden kann. Aber Vorsicht! Spermien können bis zu 7 (!) Tagen im Körper der Frau überleben. Daher können sich die fruchtbaren Tage bis zu einer Woche hinstrecken. Wird jedoch keine Eizelle befruchtet, hat die Gebärmutterschleimhaut für den Körper keine Funktion mehr und wird von der Gebärmutter abgestoßen. Die Folge: die Blutung der Frau am Ende des Monats.

Wie lange dauert ein Zyklus?
Ein normaler Zyklus kann bei jedem Mädchen und jeder Frau unterschiedlich lange dauern – zwischen 23 und 34 Tagen. Um die eigene Regelblutung besser einschätzen zu können und mehr über den Zyklus zu wissen, hilft es, sich einen Regelkalender zu erstellen. Den bekommt man z. B. beim Frauenarzt. Am besten ist es, sowohl die Dauer als auch die Stärke der Blutung zu vermerken.

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