Wolfman hilft: Cyber-Mobbing

Wolfman hilft: Cyber-Mobbing

Stell dir vor, eine Person wird mit E-Mails oder Sms bombardiert, in denen Beschimpfungen, wie „Du bist ein Versager und niemand mag dich!“ stehen. Oder es werden Gerüchte in die Welt gesetzt, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben – und jeder in der Klasse, aus dem Freundeskreis oder in der Familie liest das.

Cyber-Mobbing

Mobbing in der Schule

Was ist Cybermobbing?
Unter Cyber-Mobbing versteht man: Das absichtliche Beleidigen, Bedrohen oder Bloßstellen einer Person mit Hilfe von elektronischen Kommunikationsmitteln, sprich über das Internet oder mit dem Handy. Es ist eine Form des Mobbings.
Stell dir vor, eine Person wird mit E-Mails oder Sms bombardiert, in denen Beschimpfungen, wie „Du bist ein Versager und niemand mag dich!“ stehen.Oder: Mit einem Handy wird ein Video aufgenommen, in dem sich eine Person ungewollt zum Affen macht und es wird online gestellt. Durch die schnelle Verbreitung im Internet, kriegen viele Leute das mit und machen sich über die Person – meist hinter ihrem Rücken – lustig.Oder: Über Internetportale wie Schülervz oder Facebook werden Gerüchte in die Welt gesetzt, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben – und jeder in der Klasse, aus dem Freundeskreis oder in der Familie liest es.Meist passieren diese Dinge anonym und man kann sich nur schwer dagegen zur Wehr setzen.

Was ist Cybermobbing?
Unter Cyber-Mobbing versteht man: Das absichtliche Beleidigen, Bedrohen oder Bloßstellen einer Person mit Hilfe von elektronischen Kommunikationsmitteln, sprich über das Internet oder mit dem Handy. Es ist eine Form des Mobbings.
Stell dir vor, eine Person wird mit E-Mails oder Sms bombardiert, in denen Beschimpfungen, wie „Du bist ein Versager und niemand mag dich!“ stehen.Oder: Mit einem Handy wird ein Video aufgenommen, in dem sich eine Person ungewollt zum Affen macht und es wird online gestellt. Durch die schnelle Verbreitung im Internet, kriegen viele Leute das mit und machen sich über die Person – meist hinter ihrem Rücken – lustig.Oder: Über Internetportale wie Schülervz oder Facebook werden Gerüchte in die Welt gesetzt, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben – und jeder in der Klasse, aus dem Freundeskreis oder in der Familie liest es.Meist passieren diese Dinge anonym und man kann sich nur schwer dagegen zur Wehr setzen.

Was ist Mobbing?
Das Wort „Mobbing“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „anpöbeln“ oder „fertigmachen“ und genau das geschieht: Eine oder mehrere Personen wollen systematisch eine andere Person sozial ausgrenzen, erniedrigen – also: fertigmachen. Oftmals passiert dies sogar in einer gewissen Regelmäßigkeit und über einen längeren Zeitraum. Unter direktem Mobbing versteht man z. B. Hänseln, Drohen, Beschimpfen oder Schikanieren. Eine Person auszugrenzen, zu ignorieren, Gerüchte über sie zu verbreiteten, verpetzen oder Eigentum der Person zu zerstören, zählen u. a. zum indirekten Mobbing. Beides sind Ausdrücke vor allem verbaler und psychischer Gewalt. Physische Gewalt, also wenn eine Person die andere z. B. verprügelt, erpresst oder quält, nennt man in der Fachsprache Bullying.

Welche Folgen hat Mobbing?
Das Mobbing kann sich auf die gesamte Persönlichkeit auswirken – das Selbstvertrauen wird angegriffen und es kann z. B. zu Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, Appetitlosigkeit, Depressionen oder sogar zu Suizidversuchen kommen. Manche fangen auch an zu stottern oder haben Albträume.
Die Bezeichnungen „Täter“ und „Opfer“ werden unter Fachleuten mittlerweile vermieden. Zum einen wird der Ausspruch: „Du Opfer!“ als beschämend und peinlich empfunden. Zum anderen sind sich viele „Täter“ gar nicht darüber bewusst, welche Auswirkungen ihre Handlungen auf die andere Person haben können.

Viele Anti-Mobbing-Maßnahmen versuchen daher den Mobber in Lösungsansätze zum Beenden des Mobbens aktiv mit einzubeziehen. Darüber hinaus ist es falsch nur von „dem Täter“ oder „der Täterin“ zu sprechen, denn in vielen Fällen gibt es nicht nur die eine „ausführende“ Person, sondern auch die vielen Mitwisser, Zuschauer, die scheinbar Unbeteiligten, die dann wegschauen, vielleicht auch mitlachen, aber vor allem: die nichts dagegen unternehmen.
Warum jemand gemobbt wird, ist nicht eindeutig zu sagen und auch die Motive, aus denen eine aggressive Mobbing-Handlung ausgelöst wird, können vielfältiger Natur sein.

Was kann man dagegen tun?
Das Mobbing kann jeden treffen. Daher ist es zunächst einmal sehr wichtig, dass man ein Problem nicht bei sich selbst sucht. Das Informieren von Vertrauenspersonen wie Eltern, Lehrern, Schulpsychologen, Freunden oder auch Beratungsstellen ist dringend zu raten. Man darf sich nicht dafür schämen, dass man gemobbt wird oder das Ganze still schweigend ertragen. Und… auch wenn man sich danach fühlt, sollte man sich nicht verstecken oder verkriechen, sondern offen mit der Situation umgehen. Als Person, die gemobbt wird, rutscht man schnell in eine „Opferspirale“ und da ist es sehr schwer alleine herauszukommen. Um Mut zu sammeln, hilft manchmal auch ein Kontakt zu Betroffenen im Internet, die dort von ihren Erfahrungen erzählen.

Konkret beim Cybermobbing kann man sich eine neue Handynummer zulegen, die man nur an richtige Freunde, Bekannte und an die eigene Familie weitergibt. Man sollte auf die Sms mit den Beleidigungen niemals antworten, denn dadurch könnte sich das Mobbing sogar noch verschlimmern. Sms oder andere Beweismittel sollte man aber dennoch aufheben, falls man sich dazu entschließt, zur Polizei zu gehen und eine Strafanzeige wegen Verleumdung oder übler Nachrede aufgibt.

Internetseiten, die Unwahrheiten verbreiten, kann man sperren lassen. Ohne eigene Zustimmung dürfen Bilder oder Videos nämlich nicht verbreitet werden. Das Gesetz sagt eindeutig, dass so etwas gegen die Persönlichkeitsrechte verstößt.
Diese sind in Artikel 1 und 2 unseres Grundgesetzes – also der Verfassung unseres Staates niedergeschrieben: „Die Würde des Menschen ist unantastbar […]“ (Artikel 1 Abs. 1) und „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt […]“ (Artikel 2 Abs. 1).

Natürlich ist nicht jede Ungerechtigkeit, jeder Streit oder Ärgern gleich Mobbing. Und dennoch ist Vorsicht geboten. Je offener ihr, eure Mitschüler, Eltern oder Lehrer damit umgeht, desto schwieriger wird es sein, dass Mobbing passiert. In vielen Schulen gibt es so genannte präventive – also vorbeugende – Maßnahmen, in denen z. B. durch Projekte, Vorträge oder Konferenzen eine offene Kommunikation über das Thema „Mobbing“ gestärkt werden soll.

Wichtige Artikel im Grundgesetz:

Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. (…)
Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

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