Wolfman hilft: Prüfungsangst

Wolfman hilft: Prüfungsangst

Oh weh, die nächste Mathearbeit steht an und Emil kriegt vor lauter Panik nix auf die Reihe. Ein ganz klarer Fall von Prüfungsangst! Und ein ganz klarer Fall für Problembeseitiger Wolfman.

Prüfungsangst

Junge mit geschocktem Gesichtsausdruck, Blitz im Vordergrund

Was hilft bei Prüfungsangst?
Die Angst vor Prüfungen ist nicht selten. Wissenschaftler schätzen, dass jeder 6. Schüler darunter leidet. Aber auch viele Erwachsene kennen das Gefühl.
Es sollte einen also nicht entmutigen.

Was hilft bei Prüfungsangst?
Die Angst vor Prüfungen ist nicht selten. Wissenschaftler schätzen, dass jeder 6. Schüler darunter leidet. Aber auch viele Erwachsene kennen das Gefühl.
Es sollte einen also nicht entmutigen.

Was kann man gegen Prüfungsangst tun?
Durchatmen! Spürst du beim Anblick deiner Prüfungsaufgaben die Panik in dir aufkeimen, dann atme einmal tief durch. Dadurch entspannt sich dein Körper und das hilft meistens auch dem Kopf! Versuche in der Prüfungssituation, die Aufgaben erst einmal in Ruhe durchzulesen und dann mit den einfachsten zu beginnen.Relax! Natürlich ist das leichter gesagt, als getan… Entspannt kannst du aber gelassener reagieren und dich besser konzentrieren. Yoga oder autogenes Training können da sehr hilfreich sein: Ist dein Körper fit, wirkt sich das auch auf deinen Geist aus.Denke positiv – auch wenn es dir schwer fällt! Merke dir einen persönlichen Ermutigungssatz, den du dir immer wieder vorsagst und streiche negative Gedanken. Verändere ein "Das kann ich nicht!" in "Es ist schwierig, aber ich kann es schaffen!" oder "Ich kann Mathe und bin gut vorbereitet!". Diese Sätze kannst du dir auch aufschreiben und an einem sichtbaren Ort aufhängen.

Wolfmans Devise – Reden in der Krise!
Nur wenn du anderen von deiner Prüfungsangst erzählst, können sie deine Situation verstehen. Es muss dir auch nicht peinlich sein. Dass man sich Hilfe sucht, ist ein Zeichen von Stärke!

Frage deine Mitschüler, ob sie mit dir eine Lerngruppe gründen. Gemeinsam lernt es sich viel besser – und auch die anderen profitieren davon, wenn man einem anderen etwas erklärt. Oder frag deinen Lehrer vielleicht gibt es die Möglichkeit, eine Probeklausur zu schreiben.

Eine gute Vorbereitung schafft Selbstvertrauen. Gerade mündliche Prüfungen lassen sich gut mit Eltern, Geschwistern oder Freunden durchspielen.

Lernen kann man lernen!
Es ist besser, regelmäßig und in kleinen Häppchen zu lernen. Manchen hilft es, Checklisten zu erstellen, die man abhaken kann. Auch gut: Eine Lernkartei, bei der man jeglichen Lernstoff – von Vokabeln bis mathematischen Formeln – auf Karteikarten schreiben und wiederholen kann: Wiederholen hilft beim Nicht-Vergessen!

Lernzeitraum - bei Klassenarbeiten wird empfohlen in etwa fünf Tage vor der Prüfung mit dem Lernen anzufangen. Umfangreichere Prüfungen können auch mehrer Monate vorbereitet werden. Wichtig: Zu jedem Lernzeitraum gehören auch entsprechende Pausen und kleine Belohnungen.

Keine Angst vor Fehlern!
Mit Neugier und Spaß lernt man viel besser, als wenn man ständig Angst hat, etwas falsch zu machen! An Fehlern kann man schließlich gut erkennen, was man sich noch einmal genauer anschauen sollte. Sie sind kein Zeichen dafür, dass man versagt hat!

Prüfungsangst ist kein unbekanntes Gefühl
Dass man aufgeregt ist vor einem Test, einer Prüfung oder einem wichtigen Ereignis, ist eigentlich ganz normal. Fast jeder kennt dieses Gefühl – und manche kann es sogar beflügeln.
Eine Prüfungsangst schlägt da aber meist eine andere Richtung ein: Im Angesicht von Leistungsanforderungen kann ein großer Druck entstehen und an dem eigenen Selbstwertgefühl zehren. Ein Gefühl der Lähmung entsteht und vor lauter Angst kriegt man nichts mehr auf die Reihe.

Unterschiedliche Prüfungsängste
Prüfungsängste können sich unterschiedlich äußern: Dieeinen sind schon bei der Vorbereitung unkonzentriert und können nicht lernen. Andere wiederum schaffen es zu lernen, können ihr Wissen aber während der Prüfung nicht mehr abrufen. Lässt man sich nun von der Angst antreiben, dann ist der "Blackout" nicht weit entfernt. Blackout – das ist englisch und bedeutet, dass man sich an nichts mehr erinnern kann – eine sprichwörtliche Denkblockade stellt sich ein. Auch die Angst vor der schlechten Note oder den Erwartungen der Eltern kann einen enormen Druck aufbauen.
In manchen Fällen entwickelt sich aus den Prüfungssituationen nach und nach ein Teufelskreis, aus dem es schwer ist alleine wieder herauszukommen.

Wann kann Angst positiv sein?
Für unsere Vorfahren war Angst eine wichtige Körperfunktion. Das Signal "Gefahr" bereitete den Körper mit Herzklopfen, erhöhtem Blutdruck, Schwitzen etc. blitzschnell auf Bedrohungen vor. So konnten sie entweder die Flucht ergreifen oder selber zum Angriff übergehen. Für sie war die Angst somit überlebenswichtig!
Auch heute kann in der Angst etwas Positives stecken. Wenn Künstler einen Auftritt haben und sie ihm entgegen fiebern, verschafft ihnen das Lampenfieber – eine Art der Angst – eine größere Konzentration und eine bewusste Wahrnehmung des Moments.

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