THW – Die spektakulärsten Einsätze

THW – Die spektakulärsten Einsätze

Das THW hat in seiner Geschichte bei vielen Unglücken und Naturkatastrophen geholfen. Hier sind besonders spektakuläre Einsätze.

Freiwillige Helfer des THW sind an Aufräumarbeiten an niederländischen Stränden beteiligt.

Sturmflut in den Niederlanden 1953
In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1953 brach eine gewaltige Sturmflut über große Teile der Niederlande hinweg, die schlimmste Sturmflut des 20. Jahrhunderts. Auch England und Belgien waren betroffen. In Holland brachen fast 200 Kilometer Deiche und das Wasser verwüstete viele Ortschaften. In den Niederlanden starben bei der Flut mehr als 1800 Menschen. Eine Woche nach dem Unglück begab sich das THW auf seinen ersten Auslandseinsatz in Richtung holländischer Küste. Die Helfer evakuierten Menschen, waren an der Bergung von Schiffen beteiligt oder bauten Dämme wieder auf. Der Einsatz in den Niederlanden war der Startschuss zur weltweiten Arbeit des THW.

Sturmflut in den Niederlanden 1953
In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1953 brach eine gewaltige Sturmflut über große Teile der Niederlande hinweg, die schlimmste Sturmflut des 20. Jahrhunderts. Auch England und Belgien waren betroffen. In Holland brachen fast 200 Kilometer Deiche und das Wasser verwüstete viele Ortschaften. In den Niederlanden starben bei der Flut mehr als 1800 Menschen. Eine Woche nach dem Unglück begab sich das THW auf seinen ersten Auslandseinsatz in Richtung holländischer Küste. Die Helfer evakuierten Menschen, waren an der Bergung von Schiffen beteiligt oder bauten Dämme wieder auf. Der Einsatz in den Niederlanden war der Startschuss zur weltweiten Arbeit des THW.

Grubenunglück in Lengede 1963
Flachbohrer, Großbohrer, Überdruckkammern, Hochleistungskompressoren und die sogenannte Dahlbuschbombe, eine torpedoförmige Rettungskapsel – all das kam bei einem wirklich dramatischen Einsatz in Lengede in Norddeutschland im Herbst 1963 zum Einsatz. 129 Bergleute, die unter Tage arbeiteten, waren verschüttet. Ein Klärteich war eingebrochen überschwemmte die Gruben. Zwei Wochen lang dauerte der Einsatz, bei dem das THW an vorderster Front beim Bohren von Rettungslöchern, Abseilen, Planen und vielem mehr, dabei half, die verschütteten Bergleute zu befreien. Mit Erfolg! Von den 129 Männern konnten 100 von den Helfern gerettet werden!

Tsunami in Südostasien 2004
Zerstörte Dörfer, verwüstete Landstriche und etwa 230.000 Todesopfer: Im Dezember 2004 wurden vor allem Thailand, Indonesien und Sri Lanka erst von einem Seebeben und darauf von einem gewaltigen Tsunami getroffen. Das THW war damals als eine der ersten ausländischen Rettungs- und Hilfsorganisationen vor Ort und unterstützte den Katastrophenschutz in der Region. Erst vier Jahre später endete der Einsatz beim Wiederaufbau in Südostasien für die Helferinnen und Helfer.

Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2009
Buchstäblich vom Boden verschluckt wurde am 3. März 2009 das Kölner Stadtarchiv, in dem Unmengen an wichtigen Dokumenten zur Kölner Stadtgeschichte gelagert wurden. Die Ursache war wohl ein Leck in einer Wand 30 Meter unter dem Gebäude. Das THW war bereits eine Stunde nach dem Einsturz vor Ort, insgesamt arbeiteten 2500 Helferinnen und Helfer in den kommenden Wochen daran, Verschüttete zu suchen, Gebäudeteile abzustützen, die Unglücksstelle mit Strom zu versichern und nicht zuletzt wichtige Dokumente zu sichern.

Dürrekatastrophe am Horn von Afrika 2011
Schon einige Male sind die Helferinnen und Helfer des THW auf dem afrikanischen Kontinent tätig geworden. Besonders bei Dürreperioden, in denen es wichtig war, die Bevölkerungen mit Wasser zu versorgen, konnten die „blauen Engel“ mit ihrem ganzen technischen Know-How gut dabei helfen, Schlimmstes zu vermeiden. Besonders schlimm wurde die Bevölkerung Äthiopiens von der Dürrekatastrophe am Horn von Afrika im Jahr 2011 getroffen. Viele Menschen waren in Flüchtlingslagern untergebracht. Dort kümmerte sich das THW um die Wasserversorgung.

Stand: 22.06.2020, 17:39 Uhr

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