Beachvolleyball: Spaß von A bis Z

Beachvolleyball: Spaß von A bis Z

Hier findest du die wichtigsten Begriffe rund um den Beachvolleyball-Sport.

A

Annahme
Einer der wichtigsten Grundtechniken und wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Spielaufbau. Anders als beim Feldbagger hat der Spieler am meisten Zeit, um sich auf den ankommenden Ball vorzubereiten. Unterschieden wird zwischen der frontalen und der seitlichen Annahme.

Aufschlag
Mit dem Aufschlag beginnt ein neuer Spielwechsel und ist die erste Möglichkeit, einen Punkt zu erzielen. Der Spieler steht dabei hinter der Grundlinie. Im Hobbybereich kann der Aufschlag von unten erfolgen. Üblich, aber technisch anspruchsvoll ist der sogenannte Aufschlag 'von oben'. Dabei wird ähnlich wie im Tennis der Ball in die Luft geworfen und mit einem Schlag mit der Hand in das gegnerische Feld geschlagen. Unterschieden wird zwischen dem Flatteraufschlag und dem Topspin- oder Sprungaufschlag.

Auszeit
Oder auch 'Time Out'. Pro Satz darf jedes Team zwei Auszeiten von jeweils 30 Sekunden nehmen.

B

Baggern
Spieltechnik, wird auch 'Unteres Zuspiel' genannt. Zu unterscheiden sind die Annahme bzw. Feldzuspiel und der Abwehrbagger. Der größte Unterschied besteht in der Zeit der Vorbereitung. Dabei werden die Hände so ineinander gelegt, dass die Unterarme parallel zueinander sind. Wichtig sind die Beinstellung und die Position zum Ball. Idealerweise steht man frontal zum Ball und hält ausreichend Abstand, um den Ball mit gestreckten Armen annehmen zu können. Alternativ kann der Ball auch seitlich gebaggert werden. Eine besondere Form ist der Hecht- oder auch Sprungbagger, der in der Abwehr eingesetzt wird.

Block
Spielaktion, bei der ein oder im Hallenvolleyball mehrere Spieler gleichzeitig im Sprung am Netz einen gegnerischen Angriffsschlag abwehren. Beim aktiven Block werden die Hände über das Netz geführt. Das Netz darf hierbei nicht berührt werden. Beim passiven Block, wenn ein Spieler nicht so athletisch oder kleiner ist, entfällt das aktive Übergreifen, so dass der Ball abgefälscht werden kann und so leichter zu spielen ist. Der Block kann aus dem Stand oder mit Anlauf erfolgen. Je nachdem, ob ein Ball geradeaus oder diagonal, also schräg, geschlagen wird, kann man zwischen dem Linien- und Diagonalblock unterscheiden.

C

Cross
Ball wird diagonal (engl. to cross = kreuzen) zur gegenüberliegenden Ecke geschlagen.

Cut Shot
Beim 'Cut Shot' ( engl. = kurzer Schuss) handelt es sich um einen taktischen Schlag, der kurz und extrem diagonal ausgeführt wird.

F

Flatteraufschlag
Bei dieser Art der Aufgabe 'flattert' der Ball in der Luft hin und her, so dass er sehr schwer anzunehmen ist.

H

Handzeichen
Kommunikationsmittel zwischen den Spielern, um die Spieltaktik abzustimmen. Der am Netz stehende Spieler zeigt an, wie er den Angriffsschlag blocken wird bzw. wie angegriffen werden soll. Dabei stehen die Hände für den jeweiligen Gegenspieler. Ein gestreckter Zeigefinger bedeutet, dass der entsprechende Gegenspieler 'Linie' geblockt bzw. geschlagen wird. 'Linie' meint den geradeausgeschlagenen Ball. Wird ein nach unten weisendes 'V' angezeigt, wird der Gegenspieler diagonal geblockt bzw. soll der Ball entsprechend geschlagen werden. Wird kein Block gesetzt, wird eine Faust auf beiden Seiten gemacht.

Hechtbagger
Wird auch Hechtabwehr genannt. Dabei springt bzw. 'hechtet' der Spieler in Richtung Ball, um diesen abzuwehren und im Spiel zu halten. Der Hechtbagger kann ein- oder beidarmig durchgeführt werden.

L

Linie
Oder auch 'Line' (engl. line = Linie). Der Ball wird geradeaus entlang der Linie gespielt.

N

Netzhöhe
Beträgt bei Damen 2,24 und bei Herren 2,43 Meter.

Netzroller
Beim Netzroller berührt der Ball die Netzoberkante, so dass er meist kurz hinter dem Netz herunterfällt.

O

Obere Abwehr | Annahme
Diese Technik ist nur beim Beachvolleyball erlaubt und wird auch 'Tomahawk' genannt. Ähnlich wie beim Pritschen wird der Ball oberhalb des Kopfes gespielt. Die Hände werden geschlossen zusammengehalten. Die obere Annahme ist nur erlaubt, wenn sie technisch einwandfrei ausgeführt wird.

P

Poken
Wird auch Poke-Shot ( engl. to poke = schubsen) genannt. Alternative zur Angriffsfinte mit offener Hand, die im Beachvolleyball nicht erlaubt wird. Diese Technik kommt meist zum Einsatz, wenn der Ball zu nah ans Netz gespielt wurde, um ihn schlagen zu können. Dabei wird die Hand angespannt, die mittleren gebogenen Fingerglieder bilden eine Spielfläche, die gegen den Ball gehalten werden kann.

Pritschen
Wird auch 'Oberes Zuspiel' genannt. Dabei hält man die Hände mit leicht gebeugten Armen schüsselförmig oberhalb des Kopfes.

S

Satz
Um das Spiel erfolgreich zu beenden, müssen zwei Sätze gewonnen werden. In den ersten beiden Sätzen müssen 21, in einem möglichen dritten Satz 15 Punkte mit mindesten zwei Punkten Vorsprung erreicht werden. Gepunktet wird bei jedem gegnerischen Fehler bzw. eigenem erfolgreichen Angriff.

Spieleranzahl
Anders als beim Hallenvolleyball bestehen Beachvolleyball-Teams aus jeweils zwei Spielern. Nur bei Freizeitspielen oder im Training sind größere Teams erlaubt.

Spielfeld
Die Spielfeldgröße beträgt 8 x 8 Meter. Die Spielfeldhälften werden durch ein Netz, an deren äußeren Enden Antennen befestigt sind, voneinander getrennt. Es gibt keine Mittellinie, der Spieler darf das gegnerische Feld nur dann betreten, wenn der Gegner dadurch nicht gestört wird.

Spike Shot
Scharf ( engl. spike = Spitze, Stachel) und schnell geschlagener Ball.

Sprungaufschlag
Wie der Name schon sagt, springt der Spieler zusätzlich vor dem Abschlag ab, um den Gegner die Ballannahme zu erschweren. Der Bewegungsablauf ist sehr komplex und daher eher für Fortgeschrittene geeignet.

Stemmschritt
Anlauftechnik, mit der der Angriffsschlag eingeleitet wird. Dem Stemm- geht der Orientierungsschritt voraus. Als Abschluss erfolgt der Anstellschritt.

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