Mountainbike - Disziplinen

Mountainbike - Disziplinen

Ein Sport – viele waghalsige Disziplinen

Cross Country-Fahrer bei Wettbewerb.

Cross-Country (auch CC oder XC)
Findet auf einem Rundkurs statt, der mehrfach absolviert wird. Entweder wird die Rundenanzahl zu Beginn festgelegt oder richtet sich nach einer fixen Zeit (etwa 60 Minuten + eine Runde). Normalerweise fährt man zwischen drei und neun Kilometern unter großer Belastung über Wald-, Feld-, Kies- oder Wiesenwege. Steigungen und Abfahrten muss es bei einem Cross-Country-Trial geben. Traditionell wird hier mit Hardtail-Rädern gefahren, die nur vorn gefedert sind. Seit 1996 ist Cross-Country als einzige Mountainbike-Disziplin olympisch.

Gruppe von Marathon-Fahrern fährt Weinberg hoch.

Marathon
Beim Marathon wird eine lange Strecke auf ganz unterschiedlichen Untergründen gefahren. Die Fahrzeit kann sehr lang sein, einen halben oder auch ganzen Tag dauern. Bei den Weltmeisterschaften zum Beispiel ist die Strecke 80 Kilometer lang. Da der Mountainbike-Marathon eine Unterkategorie des Cross-Country ist, wechseln einige Fahrer zwischen beiden Disziplinen hin und her. Eine besondere Marathon-Herausforderung ist die Alpenüberquerung.

Mehrere Enduro-Fahrer kommen hintereinander einen Berg hoch.

Enduro
Enduro ist ein noch junger Mountainbike-Sport. Die Wettkämpfe dauern mehrere Stunden, aber nur kurze Abschnitte werden auf Zeit gefahren. Die Wege zwischen den Abschnitten müssen die Fahrer zum großen Teil selbst zurücklegen.


Downhill-Fahrer in Schutzkleidung brettert Berg hinunter.

Downhill
Beim Downhill geht es darum, möglichst schnell einen steilen Berg hinunterzubrettern. Steine, Wurzeln und die teils atemberaubende Neigung machen Downhill wohl zur gefährlichsten Disziplin des Mountainbikens. Da die Downhill-Räder nur bergab gefahren werden, sind sie schwerer und stabiler als die Hardtails, mit denen Cross-Country gefahren wird und sehr gut gefedert.

Dirt Bike-Fahrer bei Sprung.

Dirt Bike
Über Erdhügel und Holzschanzen springen die Fahrer beim Dirt Bike. Ziel des Sprungs sind möglichst spektakuläre Tricks wie Drehungen oder Saltos. Gefahren wird mit Bikes, die baulich an BMX-Räder erinnern. Baumaterial für die künstlichen Hügel und Schanzen ist meist Lehm, da er fest ist und sich gut formen lässt. Beim Freeride sind die Schanzen noch größer und die Strecken steiler.

Street-Trial-Fahrer springt mit Bike über eine Bank, auf der Menschen sitzen.

Trial bzw. Street Trial
Wird in der Stadt gefahren. Verglichen mit den anderen Disziplinen fahren die Biker hier eher langsam. Sie springen sehr genau auf und über Hindernisse, balancieren auf Gegenständen und fahren auf dem Vorder- oder Hinterrad.

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