Standardtanz: Spaß von A bis Z

Joshua im Frack tanzt mit einem Mädchen in weißem Tanzkleid.

Standardtanz: Spaß von A bis Z

A

Abgang / Abtritt
Bezeichnung für das Ende eines Tanzes, bei dem der Tänzer seine Tanzpartnerin an ihren Platz zurück führt.

Auftritt
Ein Tanzpaar betritt die Tanzfläche, Beginn eines Tanzes.

B

Ballenschritt
Wird auch 'Toe Lead' genannt. Dabei werden der Ballen und die Zehen nach einem Schritt zuerst aufgestellt. Der Ballenschritt wird zum Beispiel bei lateinamerikanischen Tänzen häufig eingesetzt.

Bewegungstänze
Standardtänze werden auch als Bewegungstänze bezeichnet, weil sich die Tanzpaare auf der Tanzfläche raumgreifend bewegen.

für glattes Wasser ohne Wellen.

F

Fersenschritt
Ein Schritt, bei dem zuerst die Ferse den Boden berührt. Der Fersenschritt wird zum Beispiel bei vielen Figuren der Standardtänze eingesetzt.

Foxtrott
Ein Gesellschaftstanz, der sich ab 1910 in den USA entwickelte und einige Jahre später auch in Europa beliebt wurde. Der Foxtrott ist ein Tanz, der keine schwierigen Figuren oder Schrittfolgen kennt und deshalb leicht zu lernen ist. Aus ihm haben sich sowohl der Slowfox als auch der Quickstepp entwickelt.

Führung
Wer beim Tanz die  Führung übernimmt bestimmt, welche Schritte oder Figuren getanzt werden. Bei den Standardtänzen sind das im Regelfall die Männer. Diese Rollenaufteilung hat sich im Laufe der Geschichte so entwickelt. Die Männer bewegen sich bei den Tänzen aber auch viel häufiger vorwärts als die Frauen und haben so einen besseren Überblick über die Tanzfläche.

G

Gelaufene Drehungen
Eine Drehung, bei der sich das Tanzpaar wie in einem Kreis durch den Raum bewegt. Gelaufene Drehungen gibt es zum Beispiel beim Wiener Walzer.

Gesellschaftstänze
Gesellschaftstänze sind Tänze, die in der Regel von Paaren getanzt werden. Die Schritte und Figuren sind relativ festgelegt. Wie der Name schon sagt, werden Gesellschaftstänze ‚in Gesellschaft‘ getanzt, also zum Beispiel auf privaten Feiern (Hochzeiten etc.) aber auch bei Bällen oder Tanztees.

L

Latein
Kurzform für die Lateinamerikanischen Tänze. Zu ihnen werden fünf Gesellschaftstänze gezählt, die auch auf Turnieren getanzt werden: Cha-Cha-Cha, Jive, Rumba, Samba und Paso Doble.

P

Punktdrehungen
Drehungen, bei denen sich ein Tänzer auf der Stelle um die eigene Achse dreht.

Q

Quickstepp
Der ‚Champagner‘ unter den Standardtänzen. Mit schnell getanzten Figuren und kleinen Sprüngen drückt der Quickstepp pure Lebensfreude aus. Entstanden ist dieser besondere Tanz aus den Tänzen Onestepp und Foxtrott. Der Quickstepp gehört zu den fünf Standardtänzen, die international auf jedem Tanzturnier getanzt werden.

S

Rider
Wakeboarder bezeichnen sich selbst als Rider (englisch für 'Fahrer').

Rocker
Zu den wichtigsten Merkmalen eines Wakeboards gehören die Biegungen, die als 'Rocker' bezeichnet werden. 3-stage-rocker sind sowohl am vorderen als auch am hinteren Ende des Boards nach oben hin abgewinkelt. Continuous rocker haben eine durchgehende oder kontinuierliche Biegung.

Rockershape
Bezeichnung für die nach innen gewölbte Biegung des Wakeboards.

S

Slowfox
Auch der Slowfox hat sich aus dem Foxtrott entwickelt. Er gehört zu den Standardtänzen, ist aber extrem anspruchsvoll. Angeblich muss man beim Slowfox so tanzen, dass man eine volle Tasse auf dem Kopf balancieren kann, ohne etwas zu verschütten

Standbein
Das Bein, das fest auf dem Boden steht und auf dem das Körpergewicht liegt.

Standardtänze
Am Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich sehr viele neue Tänze, die überall ein bisschen anders getanzt wurden. Tanzlehrer kamen auf die Idee, die Tänze zu vereinheitlichen, so dass sie in allen Tanzschulen gleich gelehrt und auf den Turnieren gleich getanzt werden konnten. Sie gaben den Tänzen einheitliche Standards. Zuerst wurden alle Tänze, die vereinheitlicht worden waren, Standardtänze genannt. Heute meint man mit Standardtänzen meistens die fünf Tänze, die auf Tanzturnieren in der Gruppe ‚Standardtänze‘ getanzt werden: Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfox und Quickstepp.

Schreitbein
Wenn das Körpergewicht beim Tanzen auf das Standbein verlagert wird, ist das Schreitbein  unbelastet. Dadurch kann es beim nächsten Schritt in eine gewünschte Richtung bewegt werden.

T

Tango
Diesen Tanz gibt es gleich zwei Mal. Ursprünglich stammt der Tango aus Argentinien und Uruguay. Als er nach Europa kam, wurde er stark verändert. Deshalb gibt es heute einen ‚Tango Argentino‘ in der ursprünglichen Form und den Europäischen oder Standard-Tango. In deutschen Tanzschulen wurde lange ausschließlich der Standard-Tango unterrichtet. Mittlerweile setzt sich der ‚Tango Argentino‘ immer mehr durch.

Tanzschuhe
Tanzschuhe sorgen dafür, dass die Tänzer einerseits gut über das Parkett gleiten können und andererseits nicht wegrutschen. Dafür besitzen sie eine spezielle Ledersohle und sind sehr flexibel. Tanzschuhe für Frauen haben - je nach Tanzstil -  verschieden hohe Absätze.

W

Walzer
Das Wort ‚walzen‘ ist eine alte Bezeichnung für ‚Drehen‘. Der Walzer - oder wie er auch genannt wird – der langsame Walzer ist ein sehr harmonischer Tanz im Dreiviertel-Takt. Er stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist damit der älteste der fünf Standardtänze, die auf jedem Tanzturnier gezeigt werden.

Wiener Walzer
Der Wiener Walzer ist eine schnelle Variante des Walzers. Er gehört zu den Standardtänzen und wird häufig auf Turnieren getanzt. Auch als Eröffnungstanz, zum Beispiel bei Hochzeiten, ist der Wiener Walzer sehr beliebt.

Darstellung: