Ultimate Frisbee: Spaß von A bis Z

Ultimate Frisbee: Spaß von A bis Z

C

Cut
Der Versuch freizukommen, um einen Pass zu fangen. Er beginnt normalerweise mit einer Körpertäuschung oder einem plötzlichen Richtungswechsel.

D

Defence
So nennt man entweder die verteidigende Mannschaft oder deren Versuch, das erfolgreiche Punkten der angreifenden Mannschaft zu verhindern.

Distance
Der Marker steht zu nah am Werfer. Er muss einen Mindestabstand von einem Scheibendurchmesser einhalten.

Dump
So nennt man einen Spieler, der sich hinter dem Werfer (seiner eigenen Mannschaft) positioniert, um sich für einen einfachen Pass des bedrängten Werfers anzubieten.

E

Endzone
Wie beim American Football nennt man so das markierte Gebiet an den Enden des Spielfeldes, in dem gepunktet wird.

F

Flow
Eine rasche Folge schneller, guter Pässe und Cuts, die in einem Punkt enden sollte.

Flying Disc
Die Allermeisten nennen sie schlicht 'Frisbee'. Ultimate Spieler nennen es eine Scheibe. ('Frisbee' ist eigentlich der Markenname einer bestimmten Firma, die flying discs herstellt). Die Scheibe beim Ultimate kann - abhängig von den Fähigkeiten des Werfers - gerade, in einer Kurve, schwebend, oder wie ein Stein fallend geworfen werden.

Force
Der den Werfer markende Abwehrspieler versucht, diesen dazu zu 'zwingen' in eine bestimmte Richtung zu werfen.

Foul
Da es keine Schiedsrichter gibt, zeigt ein Spieler, der sich gefoult sieht, das Foul selbst an. Nur die beiden Beteiligten klären miteinander, ob es sich um ein Foul gehandelt hat.

H

Hammer
Ein hoher Überkopf-Wurf, bei dem die Scheibe mit der Unterseite nach oben fliegt. Der Handgriff und der Wurf sind eine Vorhand-Wurfbewegung, ähnlich dem Schmetterball beim Tennis.

Handblock
Hierbei blockt der markende Abwehrspieler die Scheibe, direkt nachdem sie vom Werfer losgelassen wurde.

Huck
Ein langer, hoher Pass fast über die gesamte Spielfeldlänge hinweg zu einem möglichst großen Spieler in der Endzone.

L

Layout / Get horizontal!
Als Layout bezeichnet man einen spektakulären Hechtsprung, um die Scheibe zu fangen oder abzufangen. Man spricht auch davon, 'sich horizontal zu machen'!

M

Man-on-Man
Das ist nichts anderes als Manndeckung, die einfachste und am häufigsten praktizierte Abwehrtechnik. Jeder Spieler deckt einen festen Gegenspieler und folgt ihm auf Schritt und Tritt.

Marker
Der Marker deckt den angreifenden Spieler, der die Scheibe in der Hand hält. Wie er das macht, ist für den Spielverlauf sehr wichtig, da die gesamte Aufstellung der Angreifer und somit auch der restlichen Verteidiger von ihm abhängt.

O

Offence
Die angreifende Mannschaft, die in Scheibenbesitz ist.

P

Pivot
Der Punkt, auf dem das Standbein des Werfers steht. Um diesen Punkt herum darf der Werfer einen Sternschritt (wie beim Basketball) machen. Das Standbein bleibt stehen, während das Spielbein Schritte in verschiedene Richtungen macht, um an dem Marker vorbeizuwerfen.

Poach
Von einem Poach spricht man, wenn ein Abwehrspieler sich von seinem Angreifer entfernt, um die Scheibe an anderer Stelle abzufangen.

Point
Einen Punkt erzielt man, wenn die Scheibe innerhalb der Endzone von einem angreifenden Spieler gefangen wird.

Pull
Pull ist der Anwurf, der das Spiel beginnen lässt. Die verteidigende Mannschaft wirft die Scheibe dem angreifenden Team zu.

S

Spirit of the Game
Ultimate Frisbee wird ohne Schiedsrichter gespielt. Daher liegt Fairplay in der Selbstverantwortung jeden Spielers und ist verankert in der obersten und wichtigsten Regel des Frisbeesports - dem 'Spirit of the Game', also dem 'Geist des Spiels'! Wichtig für den Spirit sind eine gute Kenntnis der Regeln, das Vermeiden von Fouls und Körperkontakt, eine respektvolle und faire Haltung, eine positive Einstellung und Selbstkontrolle. All diese Punkte sollen das Spiel nicht nur ohne Schiedsrichter überhaupt spielbar machen, sondern auch den Spaß am Spiel in den Vordergrund stellen. Die Grundhaltung bei den Spielern soll besagen, dass kein Foul oder eine andere Verletzung der Regeln mit Absicht begangen wird. Kommt es doch zu einem Foul, zeigt es der gefoulte Spieler selbst an und regelt mit dem Mitspieler, wie vorzugehen sei. Kommt es zu keiner Einigung, wird der letzte Spielzug wiederholt. Durch den Spirit of the Game tragen alle Spieler die Verantwortung für das Spielgeschehen. Deshalb macht nicht zuletzt sein 'Geist' Ultimate Frisbee auch zum idealen Spiel für den Sportunterricht in Schulen!

Stalling
Das Anzählen, welches den Werfer unter Zeitdruck setzt. Der Spieler, der in Scheibenbesitz ist kann von seinem Gegenspieler angezählt werden. Er hat zehn Sekunden Zeit, einen Pass zu werfen. Ist die Scheibe bei 'zehn' noch nicht losgelassen, ist dies ein Turnover.

Swing
Ein Swing funktioniert wie ein Flügelwechsel beim Fußball. Er eröffnet Räume auf der anderen Spielhälfte, wenn es zu eng wird.

T

Turnover
Der Scheibenbesitz wechselt zum anderen Team, auch die Spielrichtung wechselt.

W

Wurftechniken
Es gibt drei verschiedene: Vorhand (Sidearm Wurf), Rückhand (Backhand Wurf) und Überkopf (Ubsidedown Wurf).

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