Hall of Fame

Hall of Fame

Hier eine Auswahl an Windsurferinnen und Windsurfern, die Meister in Wind und Wellen sind.

Jürgen Hönscheid (*1954)
Die Windsurflegende aus Sylt gilt als Mitbegründer des Brandungssurfens in Deutschland. Er war Gründungsmitglied der Sylter Surfszene in den 1970ern und sorgte dafür, dass sich das Windsurfen in den 1980ern vom Nischen- zum Trendsport entwickelte. Heute lebt er mit seiner Frau auf Fuerteventura, zwei seiner drei Kinder haben sich ebenfalls dem Wassersport verschrieben.

Robby Naish (*1963)
Der Kalifornier gilt als Windsurf-Pionier und Legende. Er wuchs auf Hawaii auf und war 1976 mit gerade mal 13 Jahren das erste Mal Weltmeister. Mit der Segelnummer US-1111 konnte er insgesamt 24 Mal den Weltmeistertitel erringen. Darüber hinaus war er wesentlich an der Entwicklung von kürzeren Boards sowie den Sichtfenstern im Segel oder Fußschlaufen und Trapez mitbeteiligt. Später begann er noch mit dem Kitesurfen, in dem er ebenfalls zwei Weltmeistertitel erfahren konnte. 2001 zog er sich aus dem Profisport zurück, 2002 wurde er in die Hall of Fame der PWA aufgenommen.

Jutta Müller  (*1968)
Die Ludwigshafenerin gehört zusammen mit ihrer Schwester Anja zu den deutschen Windsurf-Pionierinnen. Während ihrer sportlichen Laufbahn gewann „MIss Tabletop“ insgesamt 11 Weltmeistertitel. Als einzige Deutsche überhaupt konnte sie den „Aloha Classic“ vor Maui für sich entscheiden.

Björn Dunkerbeck (*1969)
Der Sohn dänisch-niederländischer Eltern wuchs auf Gran Canaria auf. Er dominierte bis 2014 den Surfsport und gilt neben Robby Naish als ein der Surf-Ikonen. In seinen mehr als 30 Jahren als Profi-Surfer gewann er mehr als 100 Einzelsiege in der PWA. Er wurde als erster Windsurfer 42-facher Weltmeister in verschiedenen Disziplinen und hält verschiedene Speed-Rekorde. Mit der Segelnummer E-11 trat er für Spanien an. 2014 beendete er seine aktive Karriere. Er lebt mit seiner Familie auf Gran Canaria und betreibt unter anderem eine eigene Surfschule

Bernd Flessner (*1969)
Der auf Norderney geborene Surfer ist unter anderem 16-maliger Deutscher Meister. Er gilt damit bis heute als Deutschland erfolgreichster Windsurfer. 2013 beendete er seine Profi-Karriere und arbeitet unter anderem als Markenbotschafter.

Daida und Iballa Moreno (*1977)
Die spanischen „Moreno-Zwillinge“ lernten das Windsurfen mit 17 Jahren in Pozo auf Gran Canaria. Nur zwei Jahre später starteten sie ihre Profi-Karriere und konnten bisher insgesamt 22 Welmeister-Titel gewinnen. Dada arbeitet neben dem Profi-Sport als Physiotherapeutin. Daida nimmt seit 2012 auch noch an internationalen Stand Up Paddling-Wettbewerben teil. Beide setzen sich für gleiche Bezahlung von Windsurferinnen und Windsurfern ein. Seit 2012 organisieren sie gemeinsam das Windsurf-Event der PWA auf Gran Canaria und konnten 2018 erstmalig das gleiche Preisgeld für Damen und Herren verkünden.

Sarah Quita-Offringa (*1991)
Die Windsurferin von der karibischen Insel Aruba gilt als aktuell kompletteste und erfolgreichste Windsurferin. So wurde sie nacheinander von 2008 bis 2107 Weltmeisterin im Freestyle, 2011 sowie von 2015 bis 2017 im Slalom. Seit 2008 hat sie im Freestyle keinen einzigen sogenannten Heat verloren. Parallel studiert sie „Wissenschaft und Forschung“.

Philip Köster (*1994)
Schon mit acht Jahren packte den auf Gran Canaria geborenen Deutschen das Surffieber. Mit 12 Jahren erhielt er seine erste Wildcard für den PWA World Cup und nur drei Jahre später gewann er den ersten WorldCup, um sich dann 2011, mit 17 Jahren den ersten von aktuell vier Weltmeister-Titeln zu sichern.

Stand: 24.06.2019, 13:24 Uhr

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