Hall of Fame - Zirkusartistik

Hall of Fame - Zirkusartistik

Gruppenfoto The Flying Gaonas.

Victor Daniel „Tito“ Gaona (*1947)
Der Mexikaner entstammt einer der berühmtesten Artistenfamilien am fliegenden Trapez, den The Flying Gaonas“. Er zeigte im jungen Alter von 15 Jahren und mit verbundenen Augen als erster Menschen den dreifachen Salto von der Stange zum Fänger. Zusammen mit seiner Familie trat er in den Folgejahren in renommierten Zirkussen auf und wurde mit der höchsten Auszeichnung für Zirkusartisten, dem Goldenen Clown ausgezeichnet. Heute betreibt er in Florida / USA eine Trapez-Akademie. Auf dem Foto ist Tito der Zweite von rechts.

Jean-Marie Jules Leotard (*1838 – 1870)
Der in Toulouse geborene Trapez-Künstler schrieb Zirkusgeschichte, als er 1859 in Paris als erster Mensch einen Salto Mortale am Trapez vorführte. Dieses als „Todessprung“ bezeichnete Kunststück wurde frenetisch bejubelt, Jules Leotard wurde wie ein Pop-Star gefeiert und war in Folge international gefragt. Darüber hinaus hatte er ein Kleidungsstück erfunden, wie es später im Ballett getragen wurde: einen Einteiler, der uneingeschränkte Bewegungsfreiheit ermöglichte und hauteng anlag.

Alexander Lichner an Trapez.

Alexander Lichner (*1995)
Der junge Spanier stammt aus einer bekannten Artistenfamilie und beeindruckt durch ungewöhnliche und riskante Nummern am Trapez, die neben ihm kaum ein anderer beherrscht. Er steht nicht nur auf dem Kopf, sondern hält sich ebenso nur mit den Zähnen am Trapez fest – und das in schwindelerregender Höhe.




Großer Chinesischer Staatszirkus bei Artistiknummer.

Nordkoreanischer Staatszirkus / Nationalzirkus von Pjöngjang
Die Artisten aus Nordkorea wirbeln weltweit aktuell am erfolgreichsten und spektakulärsten durch die Manegenluft. Mit ihren akrobatischen Luftnummer haben sie bisher 10 Goldene Clowns beim Internationalen Zirkusfestival in Monto Carlo gewonnen, darunter auch am fliegenden Trapez. Der dreifache Salto wird gleich zweimal hintereinander gezeigt. Ein Mitglied beherrscht weltweit einzigartig den vierfachen Salto. Ähnlich erfolgreich sind die Staatszirkusse aus Russland und China (auf dem Bild).

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