Wie entsteht Wind?

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Wie entsteht Wind?

Alle Arten von Wind entstehen dadurch, dass es Bereiche mit hohem und Bereiche mit niedrigem Luftdruck gibt. Aber was genau haben die mit der Entstehung von Wind zu tun? Mit unserem Versuch könnt ihr das herausfinden.

Alle Arten von Wind entstehen dadurch, dass es Bereiche mit hohem und Bereiche mit niedrigem Luftdruck gibt. In den Wetternachrichten ist oft von Hoch- und Tiefdruckgebieten die Rede. Aber was haben die mit der Entstehung von Wind zu tun? Mit unserem Versuch könnt ihr das herausfinden.

Man nehme:

  • 2 Plastikflaschen
  • Farbiges Klebeband
  • Messbecher für Flüssigkeiten
  • Messer oder Schere
  • 2 dünne durchsichtige Schläuche
  • Einen Schlauchverbinder
  • Wasser in zwei Krügen (wenn ihr wollt, könnt ihr das Wasser unterschiedlich einfärben)                                                                                                                              

So funktioniert's:

zum Nachmachen

Bilder des Wissen macht Ah! Experiments "Wie entsteht Wind?"

Die beiden gleich großen Plastikflaschen könnt ihr gerne zu Beginn mit Markierungen versehen, um die Wasserstände am Ende zu vergleichen. Dafür könnt ihr Wasser abmessen und in die Flasche füllen. Habt ihr 100 Milliliter hineingegossen, klebt ihr eine Markierung an die Flasche an der Stelle, bis wo das Wasser jetzt steht. Wieder 100 Milliliter dazu, neue Markierung (bei 200), wieder 100 Milliliter dazu (300) und so weiter.

Die beiden gleich großen Plastikflaschen könnt ihr gerne zu Beginn mit Markierungen versehen, um die Wasserstände am Ende zu vergleichen. Dafür könnt ihr Wasser abmessen und in die Flasche füllen. Habt ihr 100 Milliliter hineingegossen, klebt ihr eine Markierung an die Flasche an der Stelle, bis wo das Wasser jetzt steht. Wieder 100 Milliliter dazu, neue Markierung (bei 200), wieder 100 Milliliter dazu (300) und so weiter.

Dann schneidet ihr in beide Flaschen ein Loch. Sucht euch am besten jemanden, der euch mit den scharfen Geräten hilft. Das Loch muss im unteren Viertel der Flasche sein. Es muss so groß sein, dass die Schläuche jeweils genau reinpassen. Stecken sie drin, müsst ihr das Ganze schön dicht abkleben, damit an der Stelle später nichts raustropfen kann.

Wenn ihr die Schläuche befestigt habt, steckt ihr ein Verbindungsteil mit Absperrhahn dazwischen. Das ist wichtig, um den Wasserstrom abzusperren. Man bekommt diese Dinge – die Schläuche und passende Absperrhähne - im Aquariumsbedarf. Stellt jetzt sicher, das  zwischen den beiden Schläuchen erst mal kein Wasser hin- und herlaufen kann. Denn jetzt kommt das Wasser in die Flaschen.

Die eine Flasche befüllt ihr jetzt bis oben mit z.B. gelbem Wasser. Da entsteht jetzt ein hoher Druck in dem Schlauch. Hier herrscht nun „Hochdruck“. In die andere Flasche füllt ihr nur wenig z.B. blaues Wasser. Hier herrscht „Tiefdruck“.

Was geschieht nun, wenn ihr die Verbindung zwischen den beiden Schläuchen öffnet?

Genau! Das Wasser strömt nun zügig aus dem „Hochdruckgebiet“ in das „Tiefdruckgebiet“. Das geht so lange bis in beiden Flaschen der Wasserstand gleich hoch ist, oder anders ausgedrückt, bis in beiden Flaschen der gleiche Druck herrscht.

Das Gleiche passiert auch mit der Luft. Auch sie strömt vom Hochdruckgebiet ins Tiefdruckgebiet beim Bestreben, die Druckverhältnisse auszugleichen. Und diesen Luftstrom nehmen wir als Wind wahr.

Darstellung: