Blätter, Borken: Bäume!

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Blätter, Borken: Bäume!

Blätter, Borken: Bäume!

Wenn man so durch den Wald spaziert stellt man fest: Es gibt jede Menge unterschiedliche Bäume. Die auseinanderzuhalten, ist gar nicht so leicht. Es gibt aber einige Merkmale, anhand derer man gute Unterscheidungen treffen kann. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Borke – also die äußere Schicht der Rinde - und ein Blick auf die Blätter. Hier gibt es jeweils sehr charakteristische Formen und Farben, die euch verraten, um welchen Baum es sich handelt. Ein paar Beispiele:

Birke:

Die Borke der Birke ist weiß, und wenn sie aufreißt, gibt es dunkle Risse. Allein schon am weißen Stamm ist die Birke also sogar aus der Ferne ganz gut zu erkennen. Auch die Blätter sind auffällig: Sie sind rundlich/eiförmig, oben spitzer zulaufend und am Rand leicht gezackt.

Blätter, Borken: Bäume!

Buche:

Die Borke der Buche – oder der „Rotbuche“, wie sie bei uns eigentlich heißt -  ist grau, glatt und wenn sie reißt, gibt es eher feine Risse. Die Blätter der Buche sehen auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen aus, wie die Blätter der Birke, aber sie sind nicht gezackt sondern glatt am Rand! Es lohnt sich also, ganz genau hinzusehen.

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Platane:

Die Borke der Platane ist ziemlich auffällig. Das typisch „gefleckte“ Aussehen kommt daher, dass die Borke der Platane nicht mitwächst und regelmäßig vom Stamm abplatzt. Das gibt die schönen Muster.

Blätter, Borken: Bäume!

Aber auch die Blätter der Platane sehen ganz anders aus als die der Birke oder Buche. Sie sind „handförmig gelappt“. Man kann fünf Spitzen erkennen, die breit auseinander gehen. Die Blätter sehen den Blättern des Ahorn ziemlich ähnlich. Gut unterschieden kann man die beiden Bäume aber an der Borke. Denn der Ahorn bildet eine, während die der Platane immer wieder abplatzt. Es ist also wichtig verschiedene Merkmale zu betrachten, um einen Baum vom anderen genau zu unterscheiden.

Und wie kann man sich all diese Informationen merken? Ganz einfach! Macht euch ein „BBBBB“. Was das ist? Ein „Blätter-Borken-Bäume-Bestimmungs-Buch“.

Dafür müsst ihr einfach nur Blätter vom Boden aufsammeln, die in ein leeres Buch kleben und daneben schreiben, von welchem Baum das Blatt stammt. Rinde könnte man auch aufsammeln und einkleben. Das ist aber ein bisschen aufwändiger und von lebenden Bäumen sollte man auf keinen Fall Rinde abreißen.

Blätter, Borken: Bäume!

Da haben wir einen Trick für euch: Legt einfach ein Blatt Papier auf eine Rinde und übertragt mit einem flach aufliegenden Wachsmalstift die Struktur der Rinde auf das Blatt Papier. Das wiederum könnt ihr dann gut einkleben. So könnt ihr ein tolles Bestimmungsbuch zusammenstellen.

Blätter, Borken: Bäume!
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