Geodätische Kuppel

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Geodätische Kuppel

Geodätische Kuppel

Bauherren und solche, die es werden wollen, aufgepasst! Clarissa und Ralph zeigen euch, wie ihr mit einem Stapel alter Zeitungen, etwas Geschick und Geduld eure eigene geodätische Kuppel bauen könnt. Was das ist? Geodätische Bauwerke bestehen aus kreisförmig oder halbkreisförmig angeordneten Dreiecken. Was ihr dafür braucht lest ihr hier!  

Man nehme:

  • mindestens 130 Zeitungsdoppelseiten
  • Klebeband normal und in zwei Farben
  • Schaschlikspieß
  • Schere
  • Zollstock
  • einen Helfer

Und so funktioniert es:

Klickt euch durch die Anleitung und baut eure eigene geodätische Kuppel!

Geodätische Kuppel

Legt jeweils zwei Zeitungsdoppelseiten bündig übereinander. Wickelt die Zeitungsseiten schräg und eng um den Schaschlikspieß. Beginnt dabei an einer Ecke (ABB 1). Zieht den Spieß wieder raus, ehe ihr nicht mehr drankommt. Er dient nur dazu, den Anfang der Zeitung fest einzurollen.

Legt jeweils zwei Zeitungsdoppelseiten bündig übereinander. Wickelt die Zeitungsseiten schräg und eng um den Schaschlikspieß. Beginnt dabei an einer Ecke (ABB 1). Zieht den Spieß wieder raus, ehe ihr nicht mehr drankommt. Er dient nur dazu, den Anfang der Zeitung fest einzurollen.

Rollt die Zeitung weiter auf, bis zum Schluss. Stabilisiert die so entstandene dünne lange Rolle mit Klebeband. Von diesen Rollen müsst ihr nun insgesamt 65 Stück herstellen. Achtet darauf, dass die Zeitung schön fest aufgerollt ist. Das verleiht den Stangen die nötige Stabilität.

Bei 30 dieser Stangen schneidet ihr nun unten und oben die Enden ab, so dass die Stangen eine Länge von 66 cm haben. Bei den restlichen 35 Stangen macht ihr das Gleiche, nur dass die Endlänge 71 cm ist.  Die abgeschnittenen Rollenstücke braucht ihr später noch! Nicht wegwerfen!  

Als nächstes markiert ihr die Rollen mit dem Klebeband. Die kurzen Rollen umwickelt ihr oben und unten an den Enden mit einer Farbe und die langen oben und unten mit einer anderen Farbe. Jetzt müsst ihr die Rollen noch jeweils oben und unten lochen (am besten da, wo das Klebeband ist, dann reißt das Loch auch nicht so schnell ein) (ABB 2).

Nehmt nun 5 kurze Stangen und fädelt sie auf ein kurzes Verbindungsstück, das aus einem abgeschnittenen Zeitungsrest rollt. Dazu könnt ihr auch gerne noch mal den Spieß benutzen. Legt das Ganze sternförmig auf dem Boden aus (ABB 3).

Verbindet nun die einzelnen Streben unten mit je einer langen Rolle. Fädelt hierzu weitere Verbindungsstücke durch die Löcher. Lasst diese verbindenden Rollenstücke erst mal einfach überstehen.

Von diesen Elementen braucht ihr insgesamt 6 Stück. Nun müsst ihr all diese Elemente miteinander verbinden. Das geht am besten zu zweit: einer hält die Elemente fest und der andere fädelt die Verbindungen durch die Löcher. Um zwei Elemente miteinander zu verbinden, nehmt ihr jeweils ein Verbindungsstück raus und schiebt das andere durch. Ihr müsst die Elemente Ecke an Ecke miteinander verbinden.

Das macht ihr mit 5 der 6 Bauelemente, bis ihr einen Kreis habt (ABB 4). Da, wo die Stangen den Boden berühren, kommen unten noch mal 5 lange blaue Stangen dazu, um unten die Dreiecke zu schließen und um der Kuppel einen stabilen Stand zu ermöglichen. Am Ende oder bei Bedarf auch zwischendurch kann und sollte alles noch mal mit Klebeband fixiert werden.

Zum Schluss kommt das letzte Element noch oben als Deckel drauf (ABB 5). Die Verbindung gut verkleben. Man kann  - wenn man will  - das Ganze jetzt noch mit Papier bekleben oder mit Stoff belegen. Und fertig ist die geodätische Kuppel.

Tada: Hier ist das Ergebnis:

Geodätische Kuppel
Darstellung: