Der Dihydrogenmonoxid-Streich

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Der Dihydrogenmonoxid-Streich

Der Dihydrogenmonoxid-Streich

Habt ihr schon mal was von Dihydrogenmonoxid gehört? Bei diesem Wort denkt man auf Anhieb erstmal an sehr giftige Chemiesäuren oder Gase, dabei bezeichnet es einfach nur ganz gewöhnliches, harmloses Wasser. Und wenn man das weiß, kann man sich damit einen sehr lustigen Streich erlauben! Probiert es einfach mal aus!

Und so funktioniert der Streich:

Der Dihydrogenmonoxid-Streich

Trommelt ein paar Freunde zusammen und gestaltet gemeinsam ein Flugblatt, auf dem ihr euch gegen Dihydrogenmonoxid aussprecht. Natürlich solltet ihr eure Freunde vorher darüber aufklären, dass es sich dabei um gewöhnliches Wasser handelt, jeder andere Klugscheißer aber, der das Flugblatt später lesen wird, wird wahrscheinlich denken, es handle sich bei Dihydrogenmonoxid um eine gefährliche chemische Substanz.

Der Dihydrogenmonoxid-Streich

Und genau darin besteht der Streich: Das Flugblatt soll die Menschen in eurer Umgebung – etwa in der Nachbarschaft oder in der Schule – dazu bringen, sich gemeinsam gegen das angeblich so gefährliche Dihydrogenmonoxid auf der Welt stark zu machen.

Und hier ein paar Ideen für euer Flugblatt:

Der Dihydrogenmonoxid-Streich

"Achtung! Gemeinsam gegen Dihydrogenmonoxid!" eignet sich zum Beispiel sehr gut als Überschrift. Da drunter könnt ihr dann zum Beispiel schreiben: "Wie wir erfahren haben, werden in unserer Schule (oder Nachbarschaft) sämtliche Pflanzen mit Dihydrogenmonoxid behandelt!". Übersetzt heißt das, dass die Pflanzen mit Wasser gegossen werden, was ja nicht weiter schlimm ist.

Der Dihydrogenmonoxid-Streich

Darunter schreibt ihr dann: "Wir sind besorgt um unsere Zukunft und Umwelt!". Und dann klärt ihr über ein paar Risiken von Dihydrogenmonoxid auf, zum Beispiel darüber, "dass Dihydrogenmonoxid ein Hauptbestandteil von saurem Regen ist und verantwortlich für Bodenerosionen", also Schlammlawinen.

Der Dihydrogenmonoxid-Streich

Und "dass, wenn man festes Dihydrogenmonoxid für längere Zeit berührt, das zu schweren Schäden auf der Haut führen kann". Festes Wasser ist nämlich Eis und das kann tatsächlich Erfrierungen hervorrufen. Außerdem, "wenn man gasförmiges Dihydrogenmonoxid berührt, kann das zu Verbrennungen führen!", das ist nämlich sehr heißer Wasserdampf.
Kleiner Ah!-Tipp: Unter dem Flugblatt lasst ihr dann noch ein bisschen Platz für Unterschriften von Lehrern, Schülern, Nachbarn oder Eltern. Ihr werdet sehen, das wird ein Spaß, wenn sich alle gemeinsam für eine Welt ohne Wasser einsetzen. Irgendwann, wenn ihr genug Unterschriften gesammelt habt, könnt ihr euren Scherz bekannt geben, natürlich nur, wenn ihr wollt! 

Übrigens:

Der Dihydrogenmonoxid-Streich

Der Dihydrogenmonoxid-Scherz ist schon sehr alt. Viele Schüler haben ihre Lehrer und andere Mitschüler mit diesem Scherz schon veräppelt. 1989 schafften drei Studenten aus Santa Cruz in Kalifornien es angeblich sogar, die Mitglieder einer ganzen Universität für kurze Zeit mit solch einem Flugblatt aufzuschrecken. Ah!

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