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Graffiti

Römisches Graffiti zeigt eine Kampfszene.

Im alten Rom wurden zum Beispiel Szenen aus besonders spannenden Arena-Kämpfen in Steinwände geritzt

Das Wort 'Graffiti' stammt ursprünglich vom italienischen Wort 'Graffito'. 'Graffito' beschreibt eine in Stein geritzte Zeichnung. Schon in der Antike wurden Malereien und Schriftzüge an den Wänden von Tempeln und Häusern hinterlassen.  Die moderne Graffiti-Kunst wie wir sie heute kennen stammt aus den USA und entstand in den 1960er Jahren. Die ersten Graffiti-Künstler hinterließen damals bunte Schriftzüge mit ihren Künstlernamen oder mit politischen Botschaften an unterschiedlichen Wänden. Diese sogenannten 'Tags' (auf Deutsch: Markierungen) wurden über die Jahre immer bunter, aufwändiger und größer.

Der geheime Meister

Mann steht vor einem berühmten Graffiti von Banksy.

Ein berühmtes Graffiti-Werk von Banksy.

Einer der heute bekanntesten Graffiti-Künstler kommt aus Großbritannien und ist unter dem Künstlernamen 'Banksy' bekannt. Ob es sich dabei um eine Einzelperson handelt oder eine ganze Gruppe von Künstlern, weiß niemand genau. Das soll ein Geheimnis bleiben. In Banksys Werken geht es oft um politische Probleme wie zum Beispiel Krieg oder den Umgang mit geflüchteten Menschen.

Wo ist Graffiti erlaubt und wo nicht?

Frau mit Regenschirm geht an einer Wand voller Graffiti vorbei.

Eine sogenannte 'Hall of Fame' – So heißen in der Szene Wände mit besonders hochwertigen Graffitis. Legal ist das nicht immer.

An den meisten öffentlichen Wänden und Wohnhäusern ist das Sprayen verboten.  Wer es trotzdem tut, begeht eine Straftat, denn die Farbe zu entfernen ist aufwändig und teuer. In vielen Städten gibt es aber extra freigegebene Wände und Flächen, an denen gesprüht werden darf. Wo man solche Wände findet, kann man auf speziellen Seiten im Internet nachlesen. 

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