Minister:innen

Einmal pro Woche treffen sich die Bundesminister:innen mit Bundeskanzler Olaf Scholz zu einer Sitzung. | Bildquelle: ddp/Andreas Gora

Das Wort 'Minister' kommt aus dem Lateinischen und bedeutet 'erster Diener'. Das heißt aber nicht, dass ein:e Minister:in jemandem die Hausschuhe bringt oder das Frühstück serviert: Minister:innen dienen einem Staat – und damit allen Bürgern, die in dem Staat leben. Sie sind nämlich Politiker:innen, die zu einer Regierung gehören und im Interesse der Bürger arbeiten sollen. Ein:e Minister:in ist für einen bestimmten Fachbereich verantwortlich – zum Beispiel für die Umwelt-, Familien- oder Wirtschaftspolitik.

Bundesländer haben ihre eigenen Minister:innen

In Deutschland gibt es zwei verschiedene Arten von Ministern: Die Bundesminister:innen und die Landesminister:innen. Die Bundesminister:innen sitzen in der Bundesregierung und sind die wichtigsten Mitarbeiter:innen des Bundeskanzlers. Die Landesminister:innen sitzen in den Regierungen der verschiedenen Bundesländer. Das sind nämlich eigene kleine Staaten mit einer eigenen Regierung.