Sandburgen bauen

Sandburgen bauen

Sandburg am Strand.

Sandburgen bauen kann jeder. Aber es gibt ein paar einfache Tricks wie man ganz schnell zu einem wahren Baumeister wird!

 1. Die Ausrüstung:

Für eine richtige Sandburg braucht man eine gewisse Grundausstattung. Dazu gehören auf jeden Fall ein oder mehrere Eimer, eine Sprühflasche mit Wasser, damit die Burg in der Sonne nicht austrocknet und am besten auch ein Spachtel für die Verzierungen.

2. Den Standort wählen:

Bevor man mit dem Bau deiner Sandburg beginnt, sollte man sichergehen, dass sie nicht zu nah am Wasser steht. Sonst wird das Werk durch die nächste größere Welle oder spätestens bei Einsetzen der Flut weggespült.

3. Das Baumaterial:

Die besten Burgen baut man mit viel Sand und ganz wenig Wasser. Im Zweifelsfall ist es besser, wenn die Mischung zu trocken ist, als zu nass. Wer ganz sicher gehen will, kann eine etwa schneeballgroße Sandkugel formen. Bekommt die beim vorsichtigen Hin- und Herwerfen von einer Hand in die andere keine Risse, stimmt die Mischung. Mit Meerwasser lassen sich übrigens besonders gute Burgen bauen, denn Salz und kleine Algen verkleben beim Trocknen die Sandkörner miteinander.

4. Die Grundlage:

Für eine stabile Sandburg ist ein ebenes Fundament wichtig! Um das zu schaffen, feuchtet man den Untergrund an und stampfe ihn kräftig mit den Füßen fest. Auch das Sand-Wasser-Gemisch, das man für die eigentliche Festung benutzt, sollte man so fest wie möglich in die Form oder den Eimer drücken, damit die Burg stabil wird.

5. Die Bauarbeiten:

Wenn das Fundament geschafft ist, geht es an den eigentlichen Bau. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Beim Turmbau sollte man jedoch die Höhe beachten, denn ist er zu hoch oder zu schmal, stürzt er sofort wieder ein.

6. Das Modellieren:

Wenn die Burg steht, kann man sich der Feinarbeit widmen. Ob Türen, Fenster, Zinnen oder Treppenstufen: am besten eignet sich ein Spachtel, um die Formen in den Sand zu ritzen. Ab diesem Schritt arbeitet man am besten von oben nach unten, sonst verschüttet der Sand vom Dach immer wieder die Arbeit am Fuß der Burg. Für den letzten Schliff kann man die fertige Sandburg noch mit kleinen Fähnchen, Muscheln oder anderem Strandgut verzieren.

Stand: 10.11.2016, 15:02

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