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Der Weltraum - unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2006. "Wissen macht Ah!" dringt in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat... Naja. Hier bekommt ihr zumindest Infos über die Planeten unseres Sonnensystems.

In einem Sonnensystem umkreisen diverse Himmelskörper eine zentrale Sonne. In dem Sonnensystem, das auch die Heimat der Erde ist, gibt es 8 Planeten. Bis vor kurzem waren es noch 9. Pluto, der kleinste von Ihnen, ist seit August 2006 offiziell aber nur noch ein "Zwergplanet" und zählt damit nicht mehr zu den vollwertigen Planeten. Einige davon haben Monde (die Erde hat einen - wie ihr sicherlich wisst). Die Planeten sind in ständiger Bewegung und wandern in mehr oder weniger runden Bahnen um die Sonne.

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Am Sonnennächsten ist der Merkur. Darauf folgt die Venus. Der dritte Planet ist unsere Erde. Dann kommt der Mars, gefolgt vom Jupiter, dem größten und dicksten Planeten. Darauf folgt der Saturn, auffällig wegen seiner Ringe, direkt dahinter Uranus gefolgt von Neptun, der nun den letzten Platz einnimmt, seit Pluto offiziell kein Planet mehr ist.

All diese Planeten haben etwas gemeinsam: Sie drehen sich nicht nur um die Sonne, sondern auch um sich selbst. Bei der Erde dauert die Umdrehung 24 Stunden, also genau einen Tag. Beim Mars dauert der Tag eine Stunde länger - also 25 Stunden. Der schnellste Planet ist der Jupiter - der braucht gerade mal zehn Stunden, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Am längsten braucht die Venus: Sie braucht ganze 243 Tage für eine Umdrehung und sie ist der einzige Planet, der sich im Uhrzeigersinn dreht.

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Der Unterschied der Temperaturen auf den neun Planeten ist ziemlich groß: Die Venus ist mit 500 °C der heißeste Planet. Darauf folgt der Merkur mit 350 °C. Nachts kühlt er allerdings auf -170 °C ab und ist deshalb der Planet mit dem größten Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Auf der Erde herrscht dagegen eine Durchschnittstemperatur von 22 °C, da lässt es sich wohl am ehesten aushalten.

Die meisten Planeten haben ihre Namen aus der römischen und griechischen Mythologie. Als Mythologie bezeichnet man die Sagenwelt der Römer und Griechen, die an viele verschiedene Götter glaubten. Der Merkur bekam seinen Namen vom römischen Götterboten. Namensgeber der Venus, war die römische Göttin der Liebe und Schönheit.

Die Erde nennt man auch "Terra". Das ist ganz unpoetisch das lateinische Wort für Erde. Es gibt aber auch noch eine andere Bezeichnung für die Erde, nämlich "Gaia" nach der alten griechischen Göttin. Daher kommt auch die Vorsilbe "geo", wie beispielsweise im Wort Geologie, das nichts anderes als "Wissenschaft der Erde" oder Erdkunde bedeutet. Der Mars trägt den Namen des römischen Kriegsgottes. Das kommt daher, weil der Mars der einzige rote Planet ist, und Rot ist eben die Farbe des Blutes.

Der römische Göttervater Jupiter ist Namensgeber des selben. Auffällig ist beim Jupiter der rote Fleck auf seiner Oberfläche, den man auch das "rote Auge" nennt. Es ist fast doppelt so groß wie die Erde! Der Saturn besitzt den Namen des römischen Gottes für Ackerbau, der Uranus den Namen eines alten griechischen Gottes und Neptun ist der römische Meeresgott.

Pluto, der ja bis vor kurzem noch zu den Planeten unseres Sonnensystems zählte, trägt den Namen des römischen Gottes der Unterwelt - Wahrscheinlich, weil er am weitesten von der wärmenden Sonne entfernt ist. Auch da, so dachten sich die Menschen das wohl, herrscht ständige Dunkelheit - ebenso wie in der Unterwelt. Pluto wurde 1930 entdeckt. Bis August 2006 war er der 9. Planet unseres Sonnensystems.

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