Sattel statt Schulbank – Wie vier Schüler*innen auf Abenteuertour gehen

Sattel statt Schulbank – Wie vier Schüler*innen auf Abenteuertour gehen

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Vier Jugendliche tauschen die Schulbank gegen einen Fahrradsattel! Im Rahmen des Projekts 'Herausforderungen' der '4. Aachener Gesamtschule' wollen Giulia, Titus, Felix und Lara per Fahrrad nach Holland ans Meer, und zurück, fahren.

Sattel statt Schulbank - Wie vier Schüler*innen auf Abenteuertour gehen neuneinhalb 16.11.2019 09:29 Min. UT Verfügbar bis 16.11.2024 Das Erste

Für ihr Abenteuer haben sie 17 Tage Zeit, nur wenig Geld zur Verfügung und müssen auf ihr Handy verzichten. Außerdem haben sie mit Regen, Reifenpannen und ungeplante Umwege zu kämpfen. Was sie auf ihrer großen Tour erleben, wie es ist, ganz allein auf sich gestellt zu sein und was die vier durch ihre Herausforderung lernen? Das zeigt diese Folge von neuneinhalb.

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7 Kommentare

  • 7 Margret Lensges 19.11.2019, 23:13 Uhr

    Wenn man die SchülerInnen erlebt - 4 Wochen danach, 4 Monate danach, 4 Jahre danach ... dann erkennt man, warum das Projekt Herausforderung etwas ganz Besonderes ist. In der Kürze der Zeit lernen die SchülerInnen so intensiv und komprimiert alle Kompetenzen, die man braucht, um gut im Leben klarzukommen. Planungskompetenz , Eigeninitiative, Selbstwahrnehmung, Selbstbewusstsein, solidarisches und tolerantes Handeln... und noch vieles mehr. Warum das Projekt in die Schule gehört? Weil die Kinder, je nachdem aus welchem familiären Umfeld sie kommen, gerne in diesem Umfeld bleiben. Wenn wir als Gesellschaft es jedoch wichtig finden, dass jeder Mensch einen Wert hat und jeder Mensch etwas kann, was in einer Gruppe wichtig sein kann, dann bietet gerade die Schule diese Möglichkeit Kinder aus unterschiedlichem Umfeld, unterschiedlicher Herkunft , unterschiedlichem Leistungsvermögen zusammenzubringen und von- und miteinander zu lernen. Die Welt in die Schule geholt- gelebte Inklusion.

  • 6 Anonym 16.11.2019, 18:58 Uhr

    Bei mir ging das schon in der 8. Klasse los. Wir sind insgesamt 121,68 km innerhalb von 3 Tagen gefahren. Dieses Jahr habe ich auch eine schon gemacht die war 76,15km von 3 Tagen. Grüße Ben aus Berlin,15Jahre

  • 5 Ferdinand Küpper-Jacobs 16.11.2019, 12:09 Uhr

    Da freue ich mich auch als Opa, dass die Schule sich so öffnet und dies ermöglicht. So etwas braucht lange Zeit Vorbereitung, engagierte Menschen, die davon überzeugt sind:Herausforderung stärkt jeden. Aber offenbar nicht die Schulbehörde in Köln und Düsseldorf. Lese ich am 13.11.19 in den Aachener Nachrichten: „Streit um Aufsichtspflicht „Herausforderung“ steht vor dem Aus“. - Schulministerium und Bezirksregierung nehmen die Herausforderung nicht an? Schaut mal Checkeins und schaut auf die Reaktion von der Schülerschaft, den Eltern und Lehrern. Es muss doch gelingen, das Projekt Herausforderung fortzusetzen. Danke dem TV Team für die einfühlsame und erlebnisvermittelnde Filmerstellung. Herausforderung geschafft!!!

  • 4 Roland aus Thüringen 16.11.2019, 09:14 Uhr

    Es ist sehr beeindruckend, was die Kids geleistet und dass ihre Schule und die Eltern dies ermöglicht haben. Ich persönlich kann nicht verstehen, warum die heutigen Kids so etwas so selten machen oder warum sie diese Möglichkeit nicht haben. Ein engagierter Lehrer unserer Schule unternahm als Leiter der "AG Touristik" in allen Ferien einwöchige Wandertouren oder Aufenthalte in Jugendherbergen, zu Fuß/Rad/Ski, meist mit Campingausrüstung, in die heimischen Berge. In den Sommerferien ging es immer drei Wochen auf Tour auch ins Ausland, im Winter ins Gebirge und dass ohne Eltern. Es war anstrengend aber wahnsinnig abenteuerlich und schön. Wir lernten Selbstbewußtsein, Kreativität, Freundschaft, Technik usw. und die Natur sowie die Heimat kennen. Noch heute erzähle ich gern über diese Erfahrungen, welche auch damals nur wenige erfahren durften. Ich zehre heute noch von den Erlebnissen und Eindrücken. Mit meiner Familie mache ich jetzt auch Urlaub in den Berge mit Touren Sommer wie Winter.

  • 3 Alexander 16.11.2019, 08:47 Uhr

    An sich finde ich das Projekt eine gute Idee. Die Pannen sind die üblichen. Gepäckträger kaputt😁 Durch die geringe Menge an geld werden die Übernachtungsmöglichkeiten so begrenzt dass man aus dieser Reserve sich irgendwo einzumieten raus gezwungen wird. Würde auch gerne Mal bei so einem Projekt mitmachen.

  • 2 Holger 16.11.2019, 08:42 Uhr

    Hallo, In der Sendung sind Schüler mehrere Tage mit dem Fahrrad unterwegs . Deren erste Aufgaben ist, im Supermarkt Lebensmittel zu kaufen und dabei möglichst wenig Geld auszugeben. Das ist wirklich kein gutes Vorbild. Ernährung darf doch nicht dargestellt werden als etwas, was möglichst billig sein muss. Diese Sichtweise, die leider sehr verbreitet ist, ist mit ein Grund, weshalb Kinder in diesem Land übergewichtig sind und sich ungesund ernähren. Die Sendungsmacher sollten sich bemühen, dies nicht noch zu befördern, indem sie dies als Wettstreit, 'Wer kann es noch billiger' positiv verstärken. Es käme ja gerade darauf an, Qualitätslebensmittel zu haben, gerade wenn die Schüler so weite Strecken mit dem Fahrrad fahren.

  • 1 M. Spätling 16.11.2019, 08:37 Uhr

    Was für ein grandioses Projekt: Lernen, Sich-Austesten, durchhalten, im Team funktionieren!! Kinder können das, wenn man sie lässt. Und jetzt will die Schulaufsicht genau das verbieten. Das kann nicht sein.

    • Christian S. 18.11.2019, 14:14 Uhr

      Genehmigt die Schulaufsicht (Bezirksregierung in Köln?) das Projekt an einer neuen Schule nicht? Oder soll es an dieser Gesamtschule nach Jahren eingestellt werden? - das wär ja ein merkwürdiges Zeichen der Regierung... Klingt nach einem tollen und sogar nachahmungswürdigen Projekt!

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