Hausmaus und Spitzmaus

Hausmaus und Spitzmaus

Hausmaus und Spitzmaus

Vielleicht habt ihr das schon mal gehört oder kennt es selber: Wenn ihr eine Katze habt, die auch rausgeht, kommt es manchmal vor, dass sie Mäuse mit nach Hause bringt. Interessant dabei ist, dass manche Mäuse von der Katze aufgefressen werden, während andere einfach liegengelassen werden, nachdem die Katze sie gejagt und getötet hat. Manche Menschen sagen, dass die Katze die tote aber unversehrte Maus als Geschenk für „ihre“ Menschen mitgebracht hat. Das ist aber nicht so! Es liegt einfach am Geschmack.

Die Mäuse, die die Katze jagt, sehen sich auf den ersten Blick alle sehr ähnlich. Und auch die Namen sind ähnlich. Es kommt „Maus“ darin vor. Aber das ist irreführend. Denn nur die Hausmaus ist eine „Maus“. Sie ist ein Nagetier und Allesfresser. Sie ernährt sich von Samen, Wurzeln und hin und wieder von Insekten. Auch unsere Vorräte frisst sie ganz gerne. Und die Hausmaus wiederum wird gerne von Katzen gefressen.

Hausmaus und Spitzmaus

Die Spitzmaus hingegen ist ein Fleischfresser. Sie frisst Insekten und manchmal auch kleine Wirbeltiere. Unsere Vorräte interessieren sie nicht. Man kann die Spitzmaus sehr gut an ihrer Rüsselnase erkennen.

Hausmaus und Spitzmaus

Jetzt kommt das Interessante: Spitzmäuse sind gar keine Mäuse. Sie sind eher mit Maulwürfen verwandt. Die Wasserspitzmaus und die Sumpfspitzmaus sind übrigens die einzigen Säugetiere in Europa, die Giftdrüsen haben. Die anderen Spitzmäuse, die von Katzen gefangen werden, haben zwar keine Giftdrüsen, aber dafür andere Drüsen, die ihnen einen Geschmack verleihen, den Katzen ekelig finden. Deshalb fangen sie Spitzmäuse zwar, fressen sie aber nicht.

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