Wunden und Blut

Wunden und Blut

Lieber Benjamin,

Wunde

unser Körper ist von einer dicken Haut überzogen, die aus drei Schichten besteht: Der Oberhaut, einer darunter liegenden Lederhaut und der Unterhaut. Diese Schichten nennt man auch Epidermis, Dermis und Subcutis. Wenn man sich am Körper verletzt, zum Beispiel durch einen Sturz, dann verletzt man meistens die oberste Hautschicht.

Wunde

Unter dieser befinden sich viele kleine Blutgefäße, die Kapillaren. Und wenn die durch den Sturz verletzt werden, dann fließt Blut. Wenn das passiert, reagiert der Körper sofort. Er will die Wunde schließen. Die verletzten Blutgefäße ziehen sich zusammen, damit weniger Blut fließt. Das Blut beginnt zu gerinnen und kurz danach entsteht eine Kruste.

Was dahinter steckt…

Wunde

Unser Blut setzt sich aus verschiedenen flüssigen und festen Substanzen zusammen. Das Blutplasma besteht zum Beispiel zu 90 Prozent aus Wasser, daneben vor allem aus Eiweißen, Zucker und Fetten. Außerdem gibt es die festen Blutteilchen. Das sind die roten und die weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) und die Blutplättchen (Thrombozyten).

Wunde

Die Blutplättchen sorgen für die Blutgerinnung. Sie schließen sich mit anderen Substanzen aus dem Blut zusammen, zum Beispiel mit den Eiweißen, verkleben und verschließen so die Wunde. Das Blut hört auf zu fließen und es können keine Keime mehr in die Blutgefäße gelangen. Trotzdem dringen bei den meisten Verletzungen Keime in das verletzte Gewebe. Und um diese kümmern sich die weißen Blutkörperchen. Sie vernichten die Bakterien. Und wenn all diese Mechanismen im Körper die Wunde verschlossen und gereinigt haben, kann sich auch die Haut wieder regenerieren. Ah!

Bei größeren Wunden kann es allerdings auch passieren, dass sich die Wunde stark entzündet, weil zu viele Bakterien in das Gewebe eindringen konnten. Dann sollte man die Wunde von einem Arzt untersuchen lassen und regelmäßig reinigen.

Viele Grüße, Dr. Mo

Aus dieser Folge

Ähnliches aus der Bibliothek

Darstellung: