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Monarchie

Königin Elizabeth II. mit Krone und Kleid.

Sie war die bekannteste Monarchin der Welt: Queen Elizabeth II. regierte Großbritannien von 1952 bis zu ihrem Tod im Jahr 2022.

Das Wort Monarchie kommt aus dem Griechischen und bedeutet 'Alleinherrschaft'. Denn ursprünglich war die Monarchie eine Staatsform, bei der ein einzelner Mensch die Macht über alle anderen im Staat hatte. Meistens war das Staatsoberhaupt eine ein König oder eine Königin oder ein:e Fürst:in. Die Bürger:innen nannte man dann 'Untertanen'. Ein:e Monarch:in wurde auch nicht gewählt: Das Recht, das Land zu regieren, wurde meistens vom Vater an ein anderes Familienmitglied weitergegeben. In vielen frühen Monarchien hatten die Bürger:innen nur sehr wenige Rechte: Sie durften dem König oder der Königin nicht widersprechen, und während er oder sie in Luxus lebte, musste das Volk hungern. Man nennt diese Art, ein Land zu führen, 'absolute Monarchie'.

Die parlamentarische Monarchie

Spanischer König Felipe VI. in Militäruniform

... oder auch Spanien mit ihrem König Felipe VI.

Auch heute gibt es noch Monarchien, zum Beispiel in Spanien oder in England. Mittlerweile dürfen die Könige und Königinnen aber nicht mehr alleine bestimmen, was in ihrem Land passiert: Sie arbeiten mit einer vom Volk gewählten Regierung zusammen. Diese Staatsform heißt 'parlamentarische Monarchie'. In diesen Ländern haben die Könige oder Königinnen so ähnliche Aufgaben wie unser Bundespräsident: Sie unterzeichnen Gesetze, halten Reden und besuchen andere Länder. Die wichtigen politischen Entscheidungen trifft aber ein Parlament.

Stand: 15.09.2022, 09:33 Uhr

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