Wie funktioniert unsere Verdauung?

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Wie funktioniert unsere Verdauung?

Verdauung

Wenn unser Magen einige Stunden nichts zu essen bekommen hat, fängt er an zu knurren. Wir haben Hunger! Unser Körper braucht neue Energie. Doch was passiert, wenn wir essen? Und wie funktioniert eigentlich die Verdauung?

Verdauung

Shary und Ralph haben die unterschiedlichen Vorgänge der Verdauung in ihrem ganz eigenen Modell nachgestellt. Wenn ihr es nachmachen wollt (und wenn ihr es euch nicht mit euren Eltern verscherzen wollt): bitte vorher das komplette Zimmer mit Malerfolie auslegen – Verdauung ist keine besonders saubere Angelegenheit!

So geht's

Klickt euch durch das Experiment.

Verdauung

Verdauung fängt im Mund an: Hier wird das, was wir essen von den Zähnen zerkleinert, und – weil man die trockenen Brösel nur schlecht runterschlucken kann – von täglich ca. 1,5 Litern Speichel schön eingeweicht. In Sharys und Ralphs Modell wird der Mund durch eine Holzschüssel ersetzt, in die alles Essbare hinein kommt: Kekse, Müsli oder frische Minze zum Beispiel.

Verdauung fängt im Mund an: Hier wird das, was wir essen von den Zähnen zerkleinert, und – weil man die trockenen Brösel nur schlecht runterschlucken kann – von täglich ca. 1,5 Litern Speichel schön eingeweicht. In Sharys und Ralphs Modell wird der Mund durch eine Holzschüssel ersetzt, in die alles Essbare hinein kommt: Kekse, Müsli oder frische Minze zum Beispiel.

Ein Fleischklopfer übernimmt die Aufgabe der Zähne und eine ordentliche Menge Wasser übernimmt das Einspeicheln.

Weiter geht's in den Magen: Über die Speiseröhre wird der Nahrungsbrei nach unten befördert. Der Magen ist ein großer Muskel, der sich ausdehnen kann. Hier wird der Brei mit Magensaft vermengt, ca. 2-3 Liter davon stellt er täglich her. Der Magensaft enthält auch Magensäure. Diese und die Bewegung des Magens bearbeiten den Nahrungsbrei.In unserem Modell ist der Magen eine Plastiktüte, in die der Inhalt der Schüssel gefüllt wird. Dazu kommt ein bisschen Natronpulver und Essigessenz als Säureersatz.

Sobald der Brei im Magen in kleinste Bestandteile zerlegt wurde, sorgen Muskeln dafür, dass er weitertransportiert wird. Zunächst in den Zwölffingerdarm, das ist der erste kurze Abschnitt des Dünndarms. Im Dünndarm werden dann die Nährstoffe in Zucker, Eiweiß und Fett getrennt. Der Dünndarm arbeitet außerdem mit der Bauchspeicheldrüse und der Leber zusammen. Die Leber entgiftet die Nährstoffe. Im Dünndarm sind auch tief sitzende, so genannte Becherzellen, aus denen unaufhörlich Schleim herausquillt.

Der Schleim schützt die Darmwand und sorgt zugleich dafür, dass der Brei besser flutscht. Übrig bleiben die Stoffe, die nicht verdaut werden. Man nennt sie  Ballaststoffe. Die gelangen schließlich in den Dickdarm. Hier werden Wasser und Mineralien entzogen, und Darmbakterien zersetzen den unverdaulichen Rest.

In unserem Modell füllen Shary und Ralph das Gemisch aus dem Plastiktüten-Magen, in eine Strumpfhose, die den Dickdarm darstellt. Und jetzt schön auswringen! Die Flüssigkeit aus dem Nahrungsbrei bleibt nämlich in unserem Körper. Dadurch wird der Brei im Dickdarm immer trockener und landet irgendwann im Mastdarm. Der Ausgang des Mastdarms ist verschlossen. Shary und Ralph machen das mit einer Klammer. Im richtigen Verdauungssystem wäre das der Schließmuskel.

Wenn der Dickdarm seine Arbeit getan hat und der Mastdarm gefüllt ist, öffnet sich der Schließmuskel, wir pressen mit dem Bauch und es kommt – nun ja – Stuhl raus. So wie auch in Sharys und Ralphs Modell. Ah!

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